{"id":441,"date":"2026-01-04T16:14:33","date_gmt":"2026-01-04T16:14:33","guid":{"rendered":"https:\/\/wolframknauer.de\/?p=441"},"modified":"2026-03-02T10:18:28","modified_gmt":"2026-03-02T10:18:28","slug":"ellington-braucht-sich-nicht-zu-fuerchten-eine-reise-nach-newport","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wolframknauer.de\/en\/ellington-braucht-sich-nicht-zu-fuerchten-eine-reise-nach-newport","title":{"rendered":"A trip to Newport"},"content":{"rendered":"\n<pre class=\"wp-block-code\"><code>Eine erheblich gek\u00fcrzte Fassung dieses Aufsatzes (auch: ohne Fu\u00dfnoten) erschien in meiner Kolumne Detour Ahead im <em>Jazz Podium<\/em> (Dezember\/Januar 2024\/2025).<\/code><\/pre>\n\n\n\n<p>Im Fr\u00fchjahr 1958 casteten George Wein und Marshall Brown 17 junge europ\u00e4ische Musiker f\u00fcr eine Bigband, die im selben Jahr beim Newport Jazz Festival auftreten sollte. F\u00fcr viele der Teilnehmer war die zweimonatige Reise eine pr\u00e4gende Erfahrung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"597\" src=\"https:\/\/wolframknauer.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/image-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-443\" srcset=\"https:\/\/wolframknauer.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/image-1.png 600w, https:\/\/wolframknauer.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/image-1-300x300.png 300w, https:\/\/wolframknauer.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/image-1-150x150.png 150w, https:\/\/wolframknauer.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/image-1-12x12.png 12w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Die Idee<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>1958 wurde Albert Mangelsdorff bei einem Vorspiel ausgew\u00e4hlt, mit der International Youth Band auf dem Newport Jazz Festival zu spielen. George Wein, der Chef des gerade vier Jahre zuvor gegr\u00fcndeten Festivals, hatte die Idee schon eine Weile mit sich herumgetragen und nach einer auch finanziell erfolgreichen Festival-Edition 1957 den Festivalvorstand \u00fcberzeugen k\u00f6nnen, dass ein solches Ensemble Newport gut anst\u00fcnde, dass es f\u00fcr die Veranstaltung werben und zugleich zeigen k\u00f6nne, dass der amerikanische Jazz mittlerweile eine internationale Sprache ist <sup>[1]<\/sup>. Der Ventilposaunist und Musikp\u00e4dagoge Marshall Brown war im Jahr zuvor mit der von ihm geleiteten Farmingdale High School Band mit gro\u00dfem Erfolg beim Festival aufgetreten. Wein lud ihn ein im Vorstand k\u00fcnftig p\u00e4dagogische Projekte zu betreuen<sup> [2]<\/sup>, als erstes ein internationales Jugendorchester mit Mitgliedern aus m\u00f6glichst vielen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern dies- und jenseits des Eisernen Vorhangs. Der Vorstand gestand ihnen ein Budget in H\u00f6he von 30.000 US-Dollar zu, mit dem die Reisen der beiden nach Europa, die Vorspiele vor Ort, Flug und Unterkunft der ausgew\u00e4hlten Musiker und eine ausgedehnte Probenphase finanziert werden sollte <sup>[3]<\/sup>. Statt einer Gage w\u00fcrden die jungen Teilnehmer eine Art Tagesgeld erhalten <sup>[4]<\/sup>. Parallel machten sich Brown und Wein an die Arbeit. Wein kontaktierte Experten, zumeist Journalisten, die in f\u00fcnfzehn L\u00e4ndern die Vorspiele organisieren und die Nachricht davon au\u00dferdem in ihren jeweiligen Szenen verbreiten sollten. In Italien war etwa Arrigo Polillo sein Ansprechpartner, in D\u00e4nemark Erik Wiedemann, in Polen J\u00f3zef Balcerak, in Belgien Carlos de Radzitzky, in Frankreich Charles Delaunay, in den Niederlanden Paul Acket, in Spanien Esteban Colomer Brossa, in England Pat Brand und in Deutschland Joachim Ernst Berendt. Brown beauftragte w\u00e4hrenddessen die Musiker Bill Russo, Adolph Sandole, Jimmy Giuffre und John LaPorta, Kompositionen f\u00fcr das Ensemble zu schreiben, das es noch gar nicht gab <sup>[5]<\/sup>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vorspiele<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Brown hatte sich f\u00fcr das Projekt ein Jahr lang von seiner Lehrerstelle beurlauben lassen <sup>[6]<\/sup>, was ihm die Freiheit gab, im Februar und M\u00e4rz 1958 zusammen mit George Wein durch Europa zu reisen, um bei Vorspielen die finale Besetzung ihrer Wunschband zu casten <sup>[7]<\/sup>. Willis Conover, Moderator der Jazzsendungen der&nbsp;<em>Voice of America<\/em>, die insbesondere in den L\u00e4ndern hinter dem Eisernen Vorhang<em>&nbsp;<\/em>vielen Fans und Musikern die aktuellsten amerikanischen Entwicklungen n\u00e4herbrachten, hatte die Reise der beiden in seiner Sendung am 14. Februar 1958 angek\u00fcndigt <sup>[8]<\/sup>. Die Idee einer Art paneurop\u00e4ischen Bigband <sup>[9]<\/sup>&nbsp;hatte sich allerdings anfangs nicht \u00fcberall mitgeteilt, und so berichteten deutsche Medien von einer wirklich internationalen Besetzung, in der &#8222;beispielsweise ein Trompeter aus Frankreich, ein Altsaxophonist aus Japan, ein Tenorsaxophonist aus Deutschland, ein Schlagzeuger aus Australien&#8220; zusammenspielen sollten <sup>[10]<\/sup>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zu den Vorspielen in immerhin 15 L\u00e4ndern <sup>[11]<\/sup>&nbsp;wurden auf Empfehlung der lokalen Experten zwischen 15 und 30 Musiker eingeladen. Marshall Brown testete sie in einem ersten Durchgang auf ihre Notenfestigkeit \u2013 die Idee war ja, eine Bigband zusammenzustellen, die in der Lage war avancierte Arrangements namhafter Komponisten zu spielen. Im zweiten Durchgang ging es dann um ihre F\u00e4higkeit zu improvisieren. Brown hatte eine Art Bewertungsbogen f\u00fcr sechs Kriterien vorbereitet: Notenfestigkeit, Improvisation, Intonation, Sound, Phrasierung und technische Beherrschung des Instruments <sup>[12]<\/sup>. Die Bewerber durften mit einer gestellten Rhythmusgruppe ein paar St\u00fccke eigener Wahl spielen, dann legte Brown, dessen Interesse offenbar vor allem bei den Bl\u00e4sern lag <sup>[13]<\/sup>, ihnen Noten von sich selbst, von John LaPorta oder Bill Russo vor, &#8222;um zu sehen, was sie damit anfangen k\u00f6nnen&#8220; <sup>[14]<\/sup>. Ergebnisse erhielten die Musiker nicht; ein jeder wurde mit einem &#8222;Awful nice&#8220; entlassen <sup>[15]<\/sup>&nbsp;sowie mit ein paar Tipps, so dass Brown sich sicher war: &#8222;Jeder der Teilnehmer der Vorspiele verlie\u00df diese als ein besserer Musiker.&#8220; <sup>[16]<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Als erstes flogen die beiden Talentsucher, begleitet von Marshall Browns Ehefrau, von New York nach Lissabon <sup>[17]<\/sup>. Ihr Besuch war bedeutend genug, dass dar\u00fcber im portugiesischen Fernsehen berichtet wurde <sup>[18]<\/sup>. Wein erinnerte sich in einem Bericht f\u00fcr den&nbsp;<em>Boston Herald&nbsp;<\/em>ans Vorspiel: &#8222;Der Club war voller Fans, aber die Musiker trauten sich nicht auf die B\u00fchne und so dauerte es eine Weile, bis wir etwa f\u00fcnfzehn Kandidaten zusammenhatten. Wir h\u00f6rten einen guten Schlagzeuger, aber unsere Wahl wird wohl auf einen Pianisten oder auf einen Trompeter fallen, der sein Instrument nicht einmal zum Vorspielen mitgebracht hatte. Um ihn zu h\u00f6ren, mussten wir in den Club gehen, in dem er arbeitete, seine ramponierte Trompete sah aus, als h\u00e4tte sie den Spanischen B\u00fcrgerkrieg \u00fcberstanden.&#8220; <sup>[19]<\/sup>&nbsp;Es handelte sich um den damals 29-j\u00e4hrigen Jos\u00e9 Manuel Magalh\u00e3es, der zur Zeit des Vorspiels im Trompetensatz des Rundfunkorchesters des Landes sa\u00df <sup>[20]<\/sup>. Von Portugal ging es nach Barcelona, wo Wein und Brown insbesondere vom Pianisten Tete Montoliu begeistert waren, der aber bei der finalen Auswahl wieder rausfiel, weil geplant war aus jedem Land nur einen Musiker zu nehmen und das Klavier nun mal nicht doppelt besetzt war <sup>[21]<\/sup>. Stattdessen machte hier der 29-j\u00e4hrige Altsaxophonist Wladimiro Bas Zabache aus Bilbao das Rennen, der seit Anfang der 1950er Jahre in den Jazzclubs von Madrid zu Hause war <sup>[22]<\/sup>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Von Barcelona aus flogen Wein und Brown nach Genf, wo sie allerdings keine geeigneten Musiker f\u00fcr die Band fanden. Der Journalist Dem\u00e8tre Ioakimidis hatte das Vorspiel offenbar nur in der franz\u00f6sischen Schweiz bekannt gegeben. Und so erschien einzig ein Pianist, der nicht gut genug war, obwohl er darauf bestand, ein anderer professioneller Pianist sei im ganzen Land nicht zu finden. George Gruntz, der schlie\u00dflich das Rennen machte, hatte auf Umwegen \u00fcber den Saxophonisten Flavio Ambrosetti von einem weiteren Vorspiel wenige Tage sp\u00e4ter in Mailand erfahren <sup>[23]<\/sup>. Gruntz hatte damals eine Festanstellung als Autoverk\u00e4ufer und nahm das Vorspiel nicht so ernst; Brown und Wein waren ihm kein Begriff, und von der hiesigen Szene schienen die beiden keine Ahnung zu haben, wie er sich sp\u00e4ter erinnert. Sie h\u00e4tten sich gebr\u00fcstet, dass sie bereits mehr als 600 junge europ\u00e4ische Jazzmusiker angeh\u00f6rt h\u00e4tten, und nach dem Genfer Fiasko habe Brown geklagt, in der Schweiz gebe es wohl Cuckoo-Clocks und Chocolate, aber keinen Jazz <sup>[24]<\/sup>. Gruntz kannte wenigstens einen der Arrangeure, n\u00e4mlich Bill Russo, bei dem er einen Fernkurs f\u00fcr Arrangieren belegt hatte <sup>[25]<\/sup>. Nach Durchsicht aller Kandidaten machte Gruntz vor allem deshalb das Rennen, weil Joe Zawinul, den George Wein bevorzugt h\u00e4tte, nicht in Frage kam, hatten die beiden Talentscouts in \u00d6sterreich doch mit Hans Solomon bereits einen Tenoristen gefunden. F\u00fcr Zawinul setzte Wein sich dann ein Jahr sp\u00e4ter ein, als dieser ein Empfehlungsschreiben f\u00fcr sein Visum brauchte, um am Berklee College studieren zu k\u00f6nnen <sup>[26]<\/sup>. In Mailand wurde neben Gruntz \u00fcbrigens auch der Schlagzeuger Gil Cuppini ausgew\u00e4hlt, der mit 34 Jahren zu den \u00e4lteren Mitgliedern der Band geh\u00f6rte <sup>[27]<\/sup>.<\/p>\n\n\n\n<p>In Deutschland hatten Joachim Ernst Berendt, Werner Wunderlich und die Deutsche Jazz F\u00f6deration die Information \u00fcber das Vorspiel gestreut. Hier gab es zwei Vorspiele, das eine im Frankfurter Jazzkeller, das andere &#8222;gelegentlich einer SWF-Fernsehsendung&#8220; in Baden-Baden, bei der urspr\u00fcnglich daran gedacht war&#8220; die Sieger des letztj\u00e4hrigen Deutschen Amateur-Jazzfestivals&#8220; vorspielen zu lassen <sup>[28]<\/sup>. Diese Planung ging noch von einem Altersschnitt zwischen 16 und 25 Jahren aus <sup>[29]<\/sup>, der sich bei Wein und Brown w\u00e4hrend ihrer Reise offenbar schnell nach oben verschoben hatte, wohl auch, weil ihnen bewusst wurde, dass in dieser Altersgruppe kaum Musiker zu finden sein w\u00fcrden, die mit den komplexen Arrangements klarkommen w\u00fcrden, die sie in Auftrag gegeben hatten. Beim ersten Vorspiel im Frankfurter Jazzkeller jedenfalls waren eigentlich alle Musiker \u00fcber dem urspr\u00fcnglich angepeilten Alter: Albert Mangelsdorff (29), Dusko Goykovich (27), Wolfgang Schl\u00fcter (25), Peter Trunk (24) und Rudi Sehring (27). Mangelsdorff und Goykovich kamen dann am n\u00e4chsten Tag in Baden-Baden gleich noch einmal zum Zug, zusammen mit Stefan von Dobrczinsky, Helmut Brandt, Karl Berger, Umberto Arlatti und Eberhard Stengel, die letzten beiden damals Mitglieder der Modern Jazz Group Freiburg <sup>[30]<\/sup>. Mangelsdorff erinnert sich insbesondere an das Vorspiel im Jazzkeller und wie &#8222;unpassend&#8220; er es fand, &#8222;sich vor dichtgedr\u00e4ngtem Publikum im Blattspiel examinieren zu lassen&#8220; <sup>[31]<\/sup>. Aber auch die anderen Musiker waren von der schulm\u00e4\u00dfigen Pr\u00fcfungssituation nicht gerade begeistert <sup>[32]<\/sup>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In Amsterdam fand die Audition im Bellevue Theater statt; szeneintern sprach man von ihr nur als die &#8222;Schlacht um Newport&#8220; <sup>[33]<\/sup>. Hier machte der Bassist Ruud Jacobs das Rennen, aber auch der belgische Posaunist Christian Kellens, der damals wie Dusko Goykovich in der Bigband Kurt Edelhagens sa\u00df <sup>[34]<\/sup>. Ronnie Ross, der als britischer Vertreter am Baritonsaxophon ausgew\u00e4hlt wurde, konnte, wie andere der Musiker auch, bereits auf zahlreiche Aufnahmen zur\u00fcckblicken, so war er etwa zur Zeit des Vorspiels im Februar 1958 an einer Aufnahme mit John Lewis beteiligt, &#8222;European Windows&#8220; <sup>[35]<\/sup>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In Paris hatte George Wein eigentlich nach einem ersten Altsaxophonisten f\u00fcr die Band gesucht. Pierre Gossez, der in Frage kam, hatte aber schon andere Pl\u00e4ne und daher empfahl Charles Delaunay statt eines Altisten den Trompeter Roger Gu\u00e9rin. Nach Vorspiel, Notenlesen und einem Solochorus war er in der Band <sup>[36]<\/sup>. Gu\u00e9rin war 1926 in Saarbr\u00fccken geboren und hatte 1958 bereits in zahlreichen namhaften Bands mitgewirkt und mit amerikanischen Solisten wie Rex Stewart, Don Byas, Kenny Clarke und James Moody gespielt. In der Jazz Groupe de Paris des Komponisten Andr\u00e9 Hodeir hatte er komplexe avancierte Arrangements kennengelernt, auch Claude Bolling, Martial Solal und Michel Legrand riefen ihn an, wann immer sie einen Trompeter brauchten <sup>[37]<\/sup>. In Wien wurde ebenfalls ein Altsaxophonist gesucht, wie Hans Salomon \u00fcberzeugt ist, der fand: &#8222;Joe Zawinul am Klavier und auch Carl Drewo am Tenorsaxophon waren wesentlich routinierter als ich, aber diese Instrumente waren bereits besetzt <sup>[38]<\/sup>.<\/p>\n\n\n\n<p>Palle Bolvig wurde beim Vorspiel in Kopenhagen als Leadtrompeter <sup>[39]<\/sup>&nbsp;f\u00fcr die Band ausgew\u00e4hlt. Bolvig war ein Fan Maynard Ferguson und schon vor Newport bekannt genug, um f\u00fcr in Kopenhagen gedrehten US-amerikanischen Film &#8222;Hidden Fear&#8220; die Hochtonpassagen in einer Orchesterszene zu spielen. Eine Weile wirkte er als Hochtonspezialist im Ib Glindemann Orchester, von dem er f\u00fcr den Newport-Gig beurlaubt wurde <sup>[40]<\/sup>. Den Schweden Bernt Rosengren muss es bei den Proben besonders ber\u00fchrt haben, dass die Band ein Arrangement \u00fcber &#8222;Swingin&#8216; the Blues&#8220; spielte, basierend auf der Aufnahme Count Basies mit Lester Young, die f\u00fcr ihn ohren\u00f6ffnend gewesen war <sup>[41]<\/sup>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich allerdings klang der zweite Tenorist Jan Wr\u00f3blewski noch viel st\u00e4rker an Young geschult als Rosengren <sup>[42]<\/sup>. Wr\u00f3blewski stammte aus Polen, neben der Tschechoslowakei einem von zwei L\u00e4ndern hinter dem Eisernen Vorhang, in denen Wein und Brown nach Musikern f\u00fcr ihre International Youth Band suchten \u2013 Goykovich, der f\u00fcr Jugoslawien in der Band war, war ja in Deutschland gecastet worden. <\/p>\n\n\n\n<p>In Warschau fand das von den Herausgebern der Zeitschrift\u00a0<em>Jazz<\/em>\u00a0organisierte Vorspiel in der Philharmonie statt <sup>[43]<\/sup>. Dabei waren die wichtigsten polnischen Pianisten der Zeit, wie sich Jan Wr\u00f3blewski erinnert, Krzystof Komeda, Andrzej Trzaskowski und Andrzej Kurylewicz. Viele der Jazzer seien bereits beim Test auf Notenfestigkeit rausgefallen. In Polen berichtete die Wochenschau \u00fcber das Vorspiel; dabei sieht man Brown und Wein auf der B\u00fchne, w\u00e4hrend eine Rhythmusgruppe Jan Wr\u00f3blewski begleitet.\u00a0Zum Schluss des Berichts bekundet Brown begeistert: &#8222;They have the same spirit as Americans, which is a wonderful thing.&#8220; <sup>[44]<\/sup><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Newport 1958 &quot;The International Youth Band&quot; - Warsaw auditions (Polish newsreel)\" width=\"580\" height=\"435\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/gQZj3W9BpFM?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>In Polen hatte J\u00f3zef Balcerak, Weins Ansprechpartner vor Ort und Herausgeber der Zeitschrift&nbsp;<em>Jazz<\/em>, den amerikanischen Kollegen gebeten, ihm dabei zu helfen, das Land verlassen zu k\u00f6nnen. Er sei j\u00fcdisch, und obwohl der Krieg seit mehr als zehn Jahren vorbei war, hatte die Furcht ihn nie verlassen. Wein tat es leid, aber er konnte ihm nicht helfen <sup>[45]<\/sup>. Gitarrist Gabor Szabo hatte Ungarn bereits 1956 w\u00e4hrend des Ungarnaufstands verlassen und sich als politischer Fl\u00fcchtling in den Vereinigten Staaten niedergelassen. Er wurde zusammen mit einem anderen ungarischen Studenten am Berklee College gecastet, wo er studierte <sup>[46]<\/sup>. In Prag entschieden sich Wein und Brown f\u00fcr Zden\u011bk Pulec, einen Posaunisten, der im Jazz genauso bewandert war wie in der Klassik und den Marshall Brown als &#8222;zweiten Jay Jay Johnson&#8220; bezeichnete <sup>[47]<\/sup>. \u00dcber die Gr\u00fcnde seiner Nichtteilnahme gibt es unterschiedliche Erkl\u00e4rungen. Eine lautet, dass Pulecs Vater sich gegen die Reise ausgesprochen habe, weil sein Sohn noch zu jung sei <sup>[48]<\/sup>. Offiziell hie\u00df es, es habe Termin\u00fcberschneidungen wegen eines Konzerts am Konservatorium gegeben, an dem Pulec studierte <sup>[49]<\/sup>. Eine dritte Erkl\u00e4rung verweist auf Schwierigkeiten, die dem Kalten Krieg zu verdanken seien <sup>[50]<\/sup>, und George Wein erinnert sich in seiner Autobiographie an Probleme mit den tschechischen Beh\u00f6rden, die die n\u00f6tigen Papiere nicht ausgestellt h\u00e4tten <sup>[51]<\/sup>. Als Ersatz w\u00e4hlten Wein und Brown jedenfalls gleich zwei Posaunisten, n\u00e4mlich Kurt Jarnberg aus Schweden sowie Erich Kleinschuster aus \u00d6sterreich, was ihr urspr\u00fcngliches Konzept \u2013 nur je ein Musiker aus jedem Land \u2013 ein wenig durcheinanderbrachte.<\/p>\n\n\n\n<p>Der einzige US-Amerikaner in der Band war \u00fcbrigens der gerade mal 16-j\u00e4hrige Altsaxophonist Andy Marsala, den Marshall Brown im Alter von 12 Jahren entdeckt und den John LaPorta seit seinem 13. Lebensjahr unterrichtet und ihm das &#8222;Jazz Concerto for Alto Sax&#8220; auf den Leib geschrieben hatte. Marsala hatte bereits im Jahr zuvor beim Auftritt der Farmingdale High School Band in Newport mitgewirkt. Er war technisch versiert auf seinem Instrument, konnte zu dem Zeitpunkt aber noch nicht improvisieren, und so bat Brown LaPorta, ihm Soli zu notieren, die er auswendig lernte und beim Auftritt spielte, als ob er sie selbst erfunden h\u00e4tte. Zwei Jahre lang ging das so, erinnert sich LaPorta, dann habe ihn Marsala gefragt, ob es ihm etwas ausmache, wenn er k\u00fcnftig seine eigenen Soli spielen w\u00fcrde. Am meisten aber war LaPorta \u00fcberrascht davon, dass Marsalas eigene Soli genauso klangen wie LaPorta \u2013 er hatte, ohne dass der Lehrer ihm jemals Improvisationsunterricht gegeben hatte, dessen stilistischen Vokabel so verinnerlicht, dass selbst LaPorta Schwierigkeiten hatte, einen Unterschied zwischen Marsalas und seinem Ansatz zu erkennen <sup>[52]<\/sup>. Als Brown-Proteg\u00e9 blieb Andy Marsala bis 1960 Mitglied der Newport Youth Band <sup>[53]<\/sup>.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Europareise war f\u00fcr Wein und Brown mit einer deutlichen Lernkurve verbunden. Brown zeigte sich erstaunt \u00fcber die Zahl guter Musiker, auf die er ausgerechnet in Polen, also hinter dem Eisernen Vorhang, traf <sup>[54]<\/sup>. Bei den Vorspielen hatte er festgestellt, dass die Musiker in Europa offenbar sehr viel kopierten. Wenn man ihnen Noten vorlege, sagte er, w\u00fcrden sie wirklich jede Note spielen, nie eine auslassen \u2013 ihm sei zuvor nie richtig bewusst gewesen, dass genau diese Freiheit im Umgang mit der Musik typisch amerikanisch war <sup>[55]<\/sup>. Wr\u00f3blewski wiederum spickte w\u00e4hrend des Vorspiels auf einen der Bewertungsb\u00f6gen und las dort in Bezug auf Komeda: &#8222;Wie Monk, aber nicht seine Musik&#8220;. Insbesondere Wein erkannte, dass die Teilnehmer des Newport-Projekts eine wichtige Rolle in der Jazzentwicklung ihrer jeweiligen L\u00e4nder haben w\u00fcrden auf dem Weg zu einer eigenst\u00e4ndigen europ\u00e4ischen Sprache des Jazz <sup>[56]<\/sup>. Ihm vermittelte diese erste ausgedehnte Reise einen ersten Blick auf die Diversit\u00e4t der unterschiedlichen europ\u00e4ischen Jazzszenen; sie erm\u00f6glichte ihm au\u00dferdem Kontakte, die ihm in seiner sp\u00e4teren T\u00e4tigkeit als Agent und Festivalveranstalter zugutekommen sollten <sup>[57]<\/sup>.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem Wein und Brown irgendwo zwischen 600 und 700 Bewerber in ganz Westeuropa und immerhin zwei L\u00e4ndern hinter dem Eisernen Vorhang geh\u00f6rt hatten, sichteten sie die Bewertungsb\u00f6gen, entschieden sich f\u00fcr eine Besetzung und schickten am 25. M\u00e4rz 1958 Telegramme an 17 Musiker aus 16 L\u00e4ndern, in denen diesen mitgeteilt wurde, dass sie f\u00fcr anderthalb Monate in die USA reisen w\u00fcrden. Er h\u00e4tte gern mehr Musiker mitgenommen, erz\u00e4hlte Brown der Presse. Von der Qualit\u00e4t der Vorspiele her h\u00e4tte er gut 13 Trompeten, 9 Posaunen und mehr einladen k\u00f6nnen <sup>[58]<\/sup>.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend der Vorspiele lief das Projekt, in dem Wein ja einen geradezu diplomatischen Nutzen sah, noch unter dem Arbeitstitel &#8222;The Tower of Babel Band&#8220;. Das Festival Board stemmte sich allerdings gegen solch einen alttestamentarischen Bandnamen und setzte dann das n\u00fcchterne &#8222;International Youth Band&#8220; durch.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Proben in New York<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Allein die Anreise war f\u00fcr die Musiker ein Abenteuer. Keiner von ihnen war zuvor je in den USA gewesen. Urspr\u00fcnglich sollten sie sich in Paris treffen <sup>[59]<\/sup>, um dann gemeinsam mit dem Schiff nach New York zu fahren, auf dem die Proben bereits losgehen sollten <sup>[60]<\/sup>. Dann plante man um, lud alle Musiker nach Br\u00fcssel ein, wo sie von Marshall Brown und Willis Conover auf dem eigens f\u00fcr die Weltausstellung neu er\u00f6ffneten Flughafen <sup>[61]<\/sup>&nbsp;erwartet wurden <sup>[62]<\/sup>&nbsp;und von wo aus sie gemeinsam mit einer Zwischenlandung in Kanada <sup>[63]<\/sup> nach New York flogen. Dusko Goykovich hatte f\u00fcr die Reise seinen Platz im Kurt Edelhagen Orchester aufgegeben, weil der ihn nicht hatte gehen lassen. Du hast hier doch einen guten Namen, habe Edelhagen ihm gesagt, was willst du in den USA? Wenn er auch nur f\u00fcr ein paar Wochen nach dr\u00fcben ginge, erinnert Goykovich sich, wollte Edelhagen ihn rausschmei\u00dfen <sup>[64]<\/sup>. Zwei der Musiker schafften es nicht rechtzeitig nach Br\u00fcssel und kamen einzeln nach: Jan Wr\u00f3blewski hatte sein Transitvisum zu sp\u00e4t erhalten und Wladimiro Bas Zabache hatte die Verbindung von Madrid verpasst <sup>[65]<\/sup>. Zusammen sollten sie alle die n\u00e4chsten anderthalb Monate in den USA verbringen, zuerst vier Wochen f\u00fcr Proben in New York, dann eine Woche in Newport, dann nochmal eine Woche in New York.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Bei ihrer Ankunft auf dem New Yorker Idlewild Airport wurden die aufgeregten neuen Orchestermitglieder vom Tony Scott Quintet <sup>[66]<\/sup>, in dem auch der Posaunist Jimmy Knepper <sup>[67]<\/sup>&nbsp;mitwirkte, mit Musik empfangen. Einige der Musiker holten ihre Instrumente aus dem Koffer und stiegen ein. Sie fuhren ins New York Beverly Hotels auf der Lexington Avenue <sup>[68]<\/sup>, das nicht weit vom Probenraum entfernt lag <sup>[69]<\/sup>&nbsp;und in dem sie zu sechst auf die Zimmer aufgeteilt wurden. Vor der Reise hatten die Musiker bereits ihre Kleidergr\u00f6\u00dfen mitgeteilt, damit sie in den USA mit passenden Banduniformen eingekleidet werden k\u00f6nnten <sup>[70]<\/sup>. Der Instrumentenbauer Conn stattete sie au\u00dferdem mit neuen Instrumenten aus <sup>[71]<\/sup>. Gleich am ersten Abend seien sie ins Birdland gegangen, erinnert sich Hans Salomon, wo Johnny Griffin spielte <sup>[72]<\/sup>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Tag begannen die Proben, t\u00e4glich von morgens 10 bis abends 10 <sup>[73]<\/sup>, unterbrochen nur von kurzen Essenspausen. Die von Marshall Brown in Auftrag gegebenen Arrangements waren f\u00fcr jeden in der Band neu. Aus irgendeinem Grunde aber wurde Brown sich erst jetzt bewusst, dass es ein Sprachproblem geben k\u00f6nnte. Nicht jeder der Musiker sprach schlie\u00dflich gut genug Englisch, Wr\u00f3blewsky und Magalh\u00e3es sogar gar keins <sup>[74]<\/sup>. Brown klagte, der einzige Musiker, mit dem er sich unterhalten k\u00f6nne, sei der Brite Ronnie Ross <sup>[75]<\/sup>. Es half, dass Dusko Goykovich sieben Sprachen sprach <sup>[76]<\/sup>, und auch Christian Kellens <sup>[77]<\/sup>&nbsp;und George Gruntz waren hilfreich. Albert Mangelsdorff und Hans Salomon leisteten zudem ihre Erfahrung in GI-Clubs gute Dienste bei \u00dcbersetzungsaufgaben <sup>[78]<\/sup>. Die Sprachprobleme jedenfalls f\u00fchrten zu ersten Verz\u00f6gerungen, wie Brown berichtete: &#8222;Bei der ersten Probe brauchte ich 20 Minuten, um ihnen klarzumachen, dass wir nochmal bei Buchstabe B im Arrangement einsetzen wollten.&#8220; <sup>[79]<\/sup>&nbsp;Wahrscheinlich kann man sich das ein wenig wie Stille Post vorstellen: Browns Anweisungen an einen der Saxophonisten gingen zuerst an einen der Posaunisten, der sie an einen Trompeter weiterreichte, um dann beim verwirrten Saxophonisten zu landen <sup>[80]<\/sup>.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch sonst waren die Proben nicht ganz einfach, wie sich George Gruntz erinnert: &#8222;Marshall Brown war zwar ein freundlicher, sehr engagierter Musiklehrer, aber einfach nicht der geborene Bandleader; die Proben zogen sich ewig hin, so dass irgendwann unsere Nerven blank lagen und es sogar zum Streit kam.&#8220; <sup>[81]<\/sup>&nbsp;Brown hatte es bislang meist mit Jugendlichen zu tun gehabt; jetzt aber sa\u00dfen Musiker vor ihm, die bereits eine Karriere hinter sich hatten. Er sei gereizt und hektisch gewesen, erinnert sich Salomon, ein nerv\u00f6ser, chaotischer Mensch <sup>[82]<\/sup>. Rosengren und Mangelsdorff beklagten, dass er die Bandmitglieder, die schlie\u00dflich alle zwischen 25 und 35 Jahre alt waren, wie Schuljungen behandelte <sup>[83]<\/sup>. Auch mit dem Namen der Band sei nicht jeder gl\u00fccklich gewesen, f\u00fcr eine &#8222;International Youth Band&#8220; f\u00fchlten sie sich einfach zu alt. Ruud Jacobs bringt es auf den Punkt: Marshall Brown sei einfach zu emotional und viel zu hektisch gewesen, um eine solche Band zu leiten. <sup>[84]<\/sup>&nbsp;Und Albert Mangelsdorff erg\u00e4nzt etwas diplomatischer: &#8222;Marshall Brown ist sicher ein sehr t\u00fcchtiger Bandleader \u2013 trotzdem m\u00f6chte ich sagen, dass ich nicht viel Neues gelernt habe.&#8220; <sup>[85]<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Auch die Arrangements, die ihnen vorgelegt wurden, gefielen nicht allen Musikern. Wr\u00f3blewski erinnert sich, wie sehr sie sich eigentlich f\u00fcr die afroamerikanische Seite des Jazz interessierten, um dann aber zum Beispiel bei Bill Russo vor allem Klangexperimente vorgelegt zu bekommen. Am meisten Spa\u00df hatten sie mit einem Arrangement von Gerry Mulligan, das dieser selbst in einer der ersten Proben mit ihnen einstudierte <sup>[86]<\/sup>, doch dann habe Marshall Brown sich entschieden, gerade dieses St\u00fcck nicht ins Programm aufzunehmen. Das mag unterschiedliche Gr\u00fcnde gehabt haben. Wr\u00f3blewski mutma\u00dft, Mulligan habe Brown als Bandleader blass aussehen lassen <sup>[87]<\/sup>; dieser hatte sich aber auch mit George Wein \u00fcberworfen, als er \u00f6ffentlich mehr Mitsprache der Musiker bei der Programmierung des Newport Festivals forderte <sup>[88]<\/sup>. Goykovich und Ronnie Ross machten aus ihrer Abneigung gegen Brown keinen Hehl, und Albert Mangelsdorff erinnert sich sogar, dass einige der Musiker versucht h\u00e4tten, Brown durch Gerry Mulligan ersetzen zu lassen <sup>[89]<\/sup>.<\/p>\n\n\n\n<p>Kein Mulligan also, stattdessen bestand das Repertoire schlie\u00dflich aus Arrangements und Eigenkompositionen von John LaPorta, Adolph Sandole, Arif Mardin (der damals mit einem Quincy Jones-Stipendium am Berklee College studierte), Bill Russo, Jimmy Giuffre und Marshall Brown selbst. Diese Arrangements seien etwas anderes gewesen, als die Musiker zuhause gespielt hatten, erinnert sich Ruud Jacobs, &#8222;aber nach ein paar Tagen klangen sie ganz gut.&#8220; <sup>[90]<\/sup>&nbsp;Es gab auch andere Meinungen. Bernt Rosengren etwa gefielen die St\u00fccke John LaPortas nicht sonderlich, und Albert Mangelsdorff fasste zusammen: &#8222;Viele St\u00fccke, die wir zum Spielen bekamen, sagten uns nicht sonderlich zu.&#8220; Es seien St\u00fccke gewesen, &#8222;die einfach nicht geswingt haben oder zu kompakt arrangiert waren, einem also keinen Raum zum Improvisieren lie\u00dfen&#8220; <sup>[91]<\/sup>. Vielleicht w\u00e4re es besser gewesen, meint Mangelsdorff, &#8222;man h\u00e4tte uns Beitr\u00e4ge europ\u00e4ischer Arrangeure spielen lassen, die uns besser liegen&#8220; <sup>[92]<\/sup>. Im Zusageschreiben an die Musiker hatte Wein noch angeboten, sie k\u00f6nnten gern auch eigene Arrangements mitbringen <sup>[93]<\/sup>, falls dies geschehen war, hatte aber offenbar keines davon das Rennen gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Der erste \u00f6ffentliche Auftritt vor Newport fand in der Arthur Godfrey Fernsehshow statt, die zur besten Sendezeit ausgestrahlt wurde. Ein paar Tage sp\u00e4ter folgte es eine Performance vor Journalisten, denen insbesondere die solistischen Leistungen des Tenoristen Bernt Rosengren, Albert Mangelsdorffs und Dusko Goykovichs gefielen <sup>[94]<\/sup>. Beim Pressegespr\u00e4ch lobten die Musiker Brown, wie es sich geh\u00f6rt, und dieser wiederum hob hervor, wie flei\u00dfig, musizierfreudig und verst\u00e4ndig die europ\u00e4ischen Bandmitglieder doch seien <sup>[95]<\/sup>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nach den Proben machte die Band die Jazzlokale New Yorks unsicher. Sie hingen mit Kollegen wie Mulligan, Cannonball Adderley, Stan Getz, Zoot Sims, Art Farmer, Johnny Griffin, John Coltrane, Art Blakey, Max Roach, Bill Evans, 0scar Pettiford und Tony Scott ab, die sie zu Konzerten mitnahmen und in die Szene einf\u00fchrten <sup>[96]<\/sup>. Roger Gu\u00e9rin traf sich mit Landsleuten, die damals gerade in New York lebten: dem Pianisten Francy Boland und dem Saxophonisten Tony Proteau <sup>[97]<\/sup>. Ruud Jacobs sprach mit Paul Chambers \u00fcber Kontrabasssaiten und war dankbar daf\u00fcr, wie \u00fcberaus hilfsbereit Cannonball Adderley war <sup>[98]<\/sup>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Roger Gu\u00e9rin erinnert sich an einen Set des Miles Davis Sextet im Small&#8217;s Paradise, an das Thelonious Monk Quartet im Five Spot und an Slide Hamptons Arrangements f\u00fcr Maynard Ferguson <sup>[99]<\/sup>. &#8222;Anderthalb Monate besuchten wir jeden nur irgend m\u00f6glichen Jazzclub&#8220;, erz\u00e4hlt Jan Wr\u00f3blewski. &#8222;Eine ganze Woche verbrachten wir in Harlem, h\u00f6rten Miles&#8216; Sextett mit Adderley, Evans und Coltrane, die &#8218;Kind of Blue&#8216;-Band. (&#8230;) Der einige Club, in den ich es damals nicht schaffte, war das Village Vanguard.&#8220; <sup>[100]<\/sup>&nbsp;Miles hatte bereits von den europ\u00e4ischen Musikern geh\u00f6rt; Dusko Goykovich kannte er sogar pers\u00f6nlich, was diesem zus\u00e4tzlichen Respekt vor seinen Bandkollegen einbrachte <sup>[101]<\/sup>. Ruud Jacobs dagegen empfand Miles als ablehnend gegen\u00fcber allen Wei\u00dfen <sup>[102]<\/sup>. Bernt Rosengren erinnert besonders gut an die Tenoristen: Johnny Griffin in Thelonious Monks Band, Benny Golson bei Art Blakey und Booker Little mit Max Roach <sup>[103]<\/sup>. Wr\u00f3blewski h\u00f6rte Maynard Fergusons Bigband, das Sonny Rollins Trio und die Hi-Los im Birdland. Beim Konzert von Ferguson und dem Mitchell-Ruff-Duo im Birdland wurden die Musiker sogar dem Publikum vorgestellt, durften aber den Statuten der amerikanischen Musikergewerkschaft gem\u00e4\u00df nicht musikalisch in Erscheinung treten <sup>[104]<\/sup>. In den Clubs spielten sie also seltener, daf\u00fcr, wie Albert Mangelsdorff erinnert, auf Jam Sessions &#8222;in Privatwohnungen von Fans und Musikern. Sogar in dem Hotel, in dem wir untergebracht waren&#8220;, dann mit zwei Kleiderb\u00fcrsten auf einer Zeitung statt Schlagzeug <sup>[105]<\/sup>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Miles habe er in der Zeit sicher sieben Mal geh\u00f6rt, erinnert sich Wr\u00f3blewski, am meisten aber habe ihn ein anderer Set beeindruckt, in den sie eher zuf\u00e4llig hineingestolpert seien, weil sie nach zw\u00f6lf Stunden Probe zu m\u00fcde waren um noch Musik zu suchen und sich einfach f\u00fcr ein Bier in eine Bar um die Ecke setzten. Dort sei dann pl\u00f6tzlich ein Trio mit Eddie Lockjaw Davis und Shirley Scott und einem Schlagzeuger aufgetreten, &#8222;die beste Schule des schwarzen Jazz&#8220; <sup>[106]<\/sup>. Auch Ruud Jacobs war dabei und erinnert sich, neben Billie Holiday am Tisch gesessen zu haben, die er danach zusammen mit Tony Scott nach Hause brachte. Zum Abschied habe Scott ihr noch zugerufen: &#8222;Vergiss nicht, wir sehen ins in drei Tagen zu den Aufnahmen mit Streichern!&#8220; Drei Tage vor ihrem legend\u00e4ren &#8222;Lady in Satin&#8220;-Date \u2013 &#8222;H\u00e4tte ich doch nur mein Handy dabeigehabt&#8220;, scherzt Jacobs, &#8222;ich h\u00e4tte ein Selfie mit ihr machen sollen&#8220; <sup>[107]<\/sup>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"820\" height=\"820\" src=\"https:\/\/wolframknauer.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/image-2.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-444\" srcset=\"https:\/\/wolframknauer.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/image-2.png 820w, https:\/\/wolframknauer.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/image-2-300x300.png 300w, https:\/\/wolframknauer.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/image-2-150x150.png 150w, https:\/\/wolframknauer.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/image-2-768x768.png 768w, https:\/\/wolframknauer.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/image-2-12x12.png 12w\" sizes=\"auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Newport<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die International Youth Band hatte zwei Auftritte beim Newport Jazz Festival, einen mit dem vollst\u00e4ndigen geprobten Repertoire am Freitagnachmittag sowie einen k\u00fcrzeren Set am Sonntagabend, direkt vor Louis Armstrong und seinen All Stars. Vor ihnen waren am Freitag John LaPorta mit seinem Quartett sowie Jimmy Giuffre mit seinem Trio (Bob Brookmeyer, Jim Hall) zu h\u00f6ren <sup>[108]<\/sup>. Willis Conover, der den ganzen Abend moderierte, stellte dann die europ\u00e4ischen Musiker einzeln vor, wobei jeder von ihnen kurz ans Mikrophon ging und &#8222;Danke&#8220; in ihrer jeweiligen Landessprache sagte <sup>[109]<\/sup>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend die Band am sonnigen Freitagnachmittag frisch und begeistert klang, hatten die Musiker am Sonntag mit der hohen Luftfeuchtigkeit zu k\u00e4mpfen. Bei der feuchten Witterung konnte man von den hinteren Reihen kaum mehr die B\u00fchne sehen, berichtet Eric T. Vogel <sup>[110]<\/sup>&nbsp;und erkl\u00e4rt die Auswirkungen auf die Musiker: &#8222;In diesem &#8218;kalten Dampfbad&#8216; f\u00fchlten sich nicht nur die Musiker unwohl, auch die Instrumente litten: die Spannung der Trommeln und der Saiten lie\u00df nach und die Mundst\u00fccke klebten an den Lippen.&#8220; <sup>[111]<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Trotz aller Widrigkeiten habe die Band nach so kurzer Zusammenarbeit und angesichts der anspruchsvollen Arrangements recht gut geklungen, befand Albert Mangelsdorff r\u00fcckblickend <sup>[112]<\/sup>. Eric T. Vogel gefiel besonders Jimmy Giuffres &#8222;Pentatonic Man&#8220; (das es leider nicht auf das bei Columbia erschienene Album mit Livemitschnitten der Auftritte schaffte). Man habe generell vor allem in den improvisierten Parts gemerkt, schreibt Vogel, dass dies keine amerikanische Band war, nicht etwa, wie er schreibt, weil sie &#8222;ausgesprochen schlecht gewesen w\u00e4ren, aber sie wirkten solistisch primitiver und gehemmter als ihre amerikanischen Kollegen&#8220; <sup>[113]<\/sup>.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Musiker nahmen die Gelegenheit wahr, all die anderen Kollegen zu h\u00f6ren, denen sie in Newport begegneten. Das begann schon im Viking Hotel in Newport, wo sie &#8222;T\u00fcr an T\u00fcr mit Miles, John Coltrane und all den anderen Stars&#8220; untergebracht waren, wie sich Dusko Goykovich erinnert <sup>[114]<\/sup>. Sie mischten bei Jam Sessions mit, wann immer sich die Gelegenheit bot <sup>[115]<\/sup>. Und nat\u00fcrlich besuchten sie die Konzerte der anderen Bands. Duke Ellington habe ihm weit besser gefallen, erinnert sich Albert Mangelsdorff beispielsweise, als die von George Wein eigens f\u00fcrs Festival zusammengew\u00fcrfelte Band Benny Goodmans <sup>[116]<\/sup>. Am Sonntag hatten sich etliche von ihnen auf die Auftritte des Sonny Rollins Trios, Horace Silvers und Thelonious Monks gefreut. Allerdings bestellte Marshall Brown sie genau zu dem Zeitpunkt zu einer letzten Probe ein, weil George Wein recht kurzfristig entschieden hatte, dass die Band zum Schluss ihres Auftritts ein St\u00fcck mit Louis Armstrong spielen sollte, der nach ihnen das Festival mit seinen All Stars in einem fast zweist\u00fcndigen Set beenden w\u00fcrde <sup>[117]<\/sup>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"On the Sunny Side of the Street (Live at Newport Jazz Festival 1958)\" width=\"580\" height=\"435\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/_24zuQxTIhM?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Wein, der die International Youth Band ja als einen Unique Selling Point dieser Festivalausgabe verkaufen wollte, hatte Brown daf\u00fcr um ein Arrangement f\u00fcr &#8222;On the Sunny Side of the Street&#8220; gebeten. Die International Youth spielte dabei nur das Arrangement; im Vordergrund stand Armstrong als Trompeter und S\u00e4nger. Jan Wr\u00f3blewski erinnert sich schon an die Proben mit Armstrong als H\u00f6hepunkt der Reise: &#8222;Er war ein so wunderbarer, kontaktfreudiger Typ, fr\u00f6hlich und zu jedem freundlich, zugleich haben einem die Beine geschlackert, wenn man mit ihm sprach. Wenn du mich fragst, war das St\u00fcck mit ihm wahrscheinlich unsere beste Performance, einfach, weil jeder in der Band so angespannt war.&#8220; <sup>[118]<\/sup>&nbsp;George Gruntz schw\u00e4rmte noch Jahrzehnte sp\u00e4ter vom Gef\u00fchl, Armstrong mit dieser markanten, weltber\u00fchmten Stimme zu begleiten. Was man h\u00f6rt: Die Band beginnt, dann setzt sofort Armstrong mit dem Themenchorus auf der Trompete ein. Zu Beginn des ersten Vokalchorus&#8216; bittet er um ein Glas Wasser. Die Band spielt arrangierte Begleitstimmen, und man kann sich vorstellen, wie sich Gruntz bei seinen Billy Kyle-haften Fills zwischen Armstrongs Phrasen gef\u00fchlt haben mag. Im zweiten Vokalchorus wirkt die Bandbegleitung anfangs etwas steif, dann folgt eine teilweise im Double Time geschriebene Bridge, die in einem Solobreak Armstrongs m\u00fcndet, das er mit der adhoc erfundenen Phrase &#8222;Swiss Kriss \u2026 gets it Jack&#8220; beendet <sup>[119]<\/sup>. Ein Trompetenchorus folgt, und man kann Roger Gu\u00e9rin gut verstehen, dem vor allem Armstrongs Selbstsicherheit imponierte, sein v\u00f6lliger Verzicht auf Klischees <sup>[120]<\/sup>: Satchmo habe einfach immer improvisiert, bis ans Ende seines Lebens <sup>[121]<\/sup>. Gu\u00e9rin war davon so beeindruckt, dass, wenn man ihn nach seinem Lieblingstrompeter fragte, er, der ja eigentlich als Vertreter des modernen Jazz galt, immer Armstrong an erster Stelle nannte. Dessen fehlende Starall\u00fcren hatten die Musiker schon w\u00e4hrend der Probe beeindruckt, nach der Satchmo jedem in der Band eine T\u00fcte eben jenes&nbsp;<em>Swiss Kriss<\/em>&nbsp;in die Hand dr\u00fcckte, das er in seinem Vokalbreak angepriesen hatte, eines Abf\u00fchrmittels, auf das er schwor: &#8222;Leave all the bad things behind you!&#8220; <sup>[122]<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Die Aufnahme mit Armstrong und der International Youth Band erschien erst Jahrzehnte sp\u00e4ter auf einer Langspielplatte. Die St\u00fccke ohne Armstrong (au\u00dfer Giuffres &#8222;The Pentatonic Man&#8220;) wurden dagegen bereits im Folgejahr auf dem Label Columbia herausgebracht, das sich zu einer Dokumentation des Projekts auf LP verpflichtet hatte, f\u00fcr die Brown aus den besten Versionen beider Performances in Newport ausw\u00e4hlen konnte <sup>[123]<\/sup>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"01 Don&#039;t Wait For Henry\" width=\"580\" height=\"326\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/StkrL7k9Jz8?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Bei aller Kritik an Marshall Brown als Bandleader ist sein &#8222;Don&#8217;t Wait for Henry&#8220;&nbsp;eines der Arrangements, das den Musikern am ehesten Raum zur Improvisation gibt. Bernt Rosengren, Dusko Goykovich, Albert Mangelsdorff, Jan Wr\u00f3blewski und Kurt Jarnberg zeigen dabei ihre unterschiedlichen musikalischen Charakteristika. Rosengrens Solo erkl\u00e4rt, warum er von Kritikern, aber auch von John LaPorta <sup>[124]<\/sup>, als einer der besten Solisten der Band angesehen wurde, wohingegen Wr\u00f3blewski klar am Sound von Lester Young orientiert bleibt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"02 Don&#039;t Blame Me\" width=\"580\" height=\"326\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/gI_50SjQFbg?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>In John LaPortas Arrangement \u00fcber &#8222;Don&#8217;t Blame Me&#8220; und in seinem &#8222;Jazz Concerto for Alto Sax&#8220; steht der 17j\u00e4hrige US-amerikanische Altist Andy Marsala im Mittelpunkt. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"03 Jazz Concerto For Alto Sax\" width=\"580\" height=\"326\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/dImK7IiapNY?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Bigband ist einzig klanglicher Backdrop, und man mag die Unzufriedenheit der Musiker ahnen, die zuhause vor allem auch f\u00fcr ihre solistische Arbeit bekannt waren. Es hatte schon seinen Grund, warum Albert Mangelsdorff bereits zuvor die \u2013 zugegeben weit weniger hippe \u2013 Tanzkapelle Willy Berkings verlassen hatte. Ansonsten orientieren sich die Arrangements an der aktuellen Bigbandsprache in den USA, ein bisschen Basie, viel Woody Herman, ein Hauch von Stan Kenton. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"04 Too Marvelous For Words\" width=\"580\" height=\"326\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/N4nfCj2_LMI?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Adolph Sandoles Arrangement \u00fcber &#8222;Too Marvelous for Words&#8220; beschw\u00f6rt den West Coast-Sound herauf, der auch in Europa popul\u00e4r war. Rosengren gl\u00e4nzt mit einem Solo; Mangelsdorffs sehr kurze solistische Partie wirkt etwas hilflos, und auch Goykovich wei\u00df sich nicht recht aus dem knappen Ger\u00fcst des Arrangements zu befreien.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"05 Swingin&#039; The Blues\" width=\"580\" height=\"326\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/XlG8GeHIWMY?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Basies &#8222;Swingin&#8216; the Blues&#8220; wurde von Marshall Brown und LaPorta f\u00fcr die Bigband orchestriert und offenbart einmal mehr die St\u00e4rken genauso wie die Schw\u00e4chen der Band. Kurz gesagt: die Rhythmusgruppe kann keinen wirklich antreibenden Drive entfachen; die Soli, in diesem Fall von Rosengren, Goykovich, Mangelsdorff, Ronnie Ross, Roger Gu\u00e9rin und Christian Kellens belegen die improvisatorischen Qualit\u00e4ten der jungen Musiker. Die Probleme der Rhythmusgruppe spiegeln ein Manko, von dem amerikanische Solisten immer wieder berichteten, wenn sie in jenen Jahren f\u00fcr eine Tournee eine europ\u00e4ische Rhythmusgruppe suchten: Antreibende und zugleich die Balance des&nbsp;<em>swing<\/em>&nbsp;wahrende Rhythmusgruppen waren in Europa einfach eine Seltenheit. In den Aufnahmen h\u00f6rt man diese Schwierigkeiten insbesondere in Cuppinis Spiel, aber auch Ruud Jacobs sei ein besserer Solist als Bigbandspieler gewesen, merkt Bill Coss in seiner Rezension an <sup>[125]<\/sup>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"06 Imagination\" width=\"580\" height=\"326\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/NdudTZcgBCM?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Arif Mardins Beitrag ist sein Arrangement \u00fcber &#8222;Imagination&#8220;, dessen Thema von Christian Kellens gespielt wird und in dem dar\u00fcber hinaus Gabor Szabo mit einem kurzen Solobeitrag gl\u00e4nzt. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"07 Newport Suite Op 24\" width=\"580\" height=\"326\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/2d5m3EsBpQI?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Den Schluss des Programms bildet Bill Russos zweis\u00e4tzige &#8222;Newport Suite&#8220;, untertitelt &#8222;A Blues and a Dance&#8220;, ein anspruchsvolles Werk \u2013 einerseits eine Anlehnung an den Third Stream der Zeit, anderseits eine Verneigung vor Duke Ellingtons &#8222;Crescendo and Decrescendo in Blue&#8220;, das 1956 ein H\u00f6hepunkt des Newport Festivals gewesen war. Russos Komposition ist allerdings bis ins Kleinste durchgeformt, so dass auch die kurzen improvisierten Parts \u2013 einzig Hans Solomon erh\u00e4lt hier ein wirklich als solches wahrzunehmendes Solo \u00ad\u2013 kaum eine Chance haben als Eigenleistung der Solisten wahrgenommen zu werden. Mangelsdorff beklagt nach seiner R\u00fcckkehr, die Arrangements seien f\u00fcr eine nicht eingearbeitete Band viel zu experimentell gewesen und h\u00e4tten sie heillos \u00fcberfordert.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Aufnahmen jedenfalls zeigen, was auch die Kritiken der Zeit belegen: Bernt Rosengren, Dusko Goykovich <sup>[126]<\/sup>&nbsp;und Albert Mangelsdorff <sup>[127]<\/sup>&nbsp;wurden als herausragende Solisten des Ensembles wahrgenommen. Der deutschst\u00e4mmige Journalist Eric T. Vogel fragte nach dem Konzert Musiker und Kritiker nach ihrer Meinung. Miles Davis fand die Arrangements f\u00fcrchterlich; als Solisten stachen f\u00fcr ihn Hans Solomon und Dusko Goykovich heraus. Tony Scott hatte die Band ja die ganze Probenphase \u00fcber begleitet und bedauerte, dass die Arrangements die solistischen Qualit\u00e4ten der Musiker nicht besser durchscheinen lie\u00dfen. Ihm gefielen Jacobs, Mangelsdorff, Goykovich, Ross, und er fand, die Band klang immerhin besser als die von Benny Goodman. Ross und Roger Gu\u00e9rin wurden von Nesuhi Ertegun lobend erw\u00e4hnt, den der Klang des Ensembles an Woody Herman erinnerte. Auch Nat Hentoff, der ebenfalls Ronnie Ross lobend erw\u00e4hnt, fand, die Arrangements h\u00e4tten vor allem die F\u00e4higkeit Marshall Browns gezeigt, sie in so kurzer Zeit mit diesem Ensemble einzustudieren. Ross und Goykovich waren die Favoriten des schwedischen Journalisten Bosse Eckbergs. Marshall Stearns schlie\u00dflich hielt sich vornehm zur\u00fcck mit seiner Antwort, verwies darauf, dass er ja kein Kritiker, sondern Historiker sei, und schlussfolgerte augenzwinkernd: &#8222;Ellington braucht sich nicht zu f\u00fcrchten!&#8220; <sup>[128]<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Das Orchester habe kein allzu freundliches Echo gefunden, fasst das deutsche&nbsp;<em>Jazz-Echo<\/em>&nbsp;zusammen, habe aber Albert Mangelsdorff, Bernt Rosengren, Ronnie Ross und Christian Kellens positiv erw\u00e4hnt <sup>[129]<\/sup>. John Hammond sah Brown als das eigentliche Problem, den er f\u00fcr &#8222;alles andere als einen inspirierenden Bandleader&#8220; h\u00e4lt <sup>[130]<\/sup>. Joachim Ernst Berendt beklagt dar\u00fcber hinaus, dass Brown Arrangements ausgerechnet bei denjenigen Arrangeuren bestellt habe, &#8222;die die schwierigsten Big Band-Partituren schreiben, die heute \u00fcberhaupt geschrieben werden&#8220;. Einfachere Arrangements und mehr Platz f\u00fcr Improvisation w\u00e4ren besser gewesen <sup>[131]<\/sup>. Bill Russo war \u2013 kein Wunder \u2013 anderer Meinung. &#8222;Die Band war zwar gut, aber sie hatte Schwierigkeiten im Ensemblespiel, was vielleicht auch in der Natur des Projekts liegt. Denn kein europ\u00e4ischer Musiker besitzt unseren Jazz-Background&#8220;, befand er <sup>[132]<\/sup>. Leonard Feather hebt den Unterschied der Charaktere in der Band hervor: &#8222;einige sahen wie Kinder aus, andere wirkten souver\u00e4n und reif.&#8220; <sup>[133]<\/sup>&nbsp;John S. Wilson legt in der&nbsp;<em>New York Times<\/em>&nbsp;den Finger in die andere Wunde: &#8222;Soloimprovisation war nicht unbedingt ihre St\u00e4rke.&#8220; <sup>[134]<\/sup>&nbsp;Auch Wilson aber f\u00fchrt die etwas &#8222;klumpige, ungeformte&#8220; Performance der Band auf die schwerf\u00e4lligen Arrangements zur\u00fcck, von denen h\u00f6chstens Bill Russos &#8222;Blues&#8220; in seiner &#8222;Newport Suite&#8220; sich positiv abhob <sup>[135]<\/sup>. Und Eric T. Vogel fasst im deutschen&nbsp;<em>Jazz Podium&nbsp;<\/em>zusammen: &#8222;Die Grundidee war zweifellos faszinierend: man wollte dem amerikanischen Publikum zeigen, welch gro\u00dfe Ausstrahlung der Jazz auf das Musikleben in aller Welt hat, und versuchte, dies dadurch zu beweisen, indem man repr\u00e4sentative Nachwuchsmusiker aus aller Herrenl\u00e4ndern in einem Klangk\u00f6rper vorstellte. (\u2026) allerdings entsprachen die Arrangements nicht den Vorstellungen der Band-Mitglieder \u2013 oder besser gesagt: einige Musiker gen\u00fcgten nicht den hohen Anforderungen, die das Notenmaterial an sie stellte. Es w\u00e4re sicher besser gewesen, wenn man europ\u00e4ische arrangiere herangezogen h\u00e4tte und wenn jene Konzeptionen aus dem Programm gestrichen worden w\u00e4ren, die den Musikern \u00fcberhaupt keine Chance solistischen Hervortretens gaben.&#8220; <sup>[136]<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Horst Lippmann schlie\u00dflich befand im&nbsp;<em>Jazz Podium<\/em>&nbsp;vernichtend \u2013 und aus der zeitlichen Entfernung nicht ganz verst\u00e4ndlich \u2013, mit diesem missgl\u00fcckten Projekt habe man nicht nur &#8222;die Illusionen von 17 europ\u00e4ischen Musikern zerst\u00f6rt, sondern sich einmal mehr seiner gro\u00dfen Musiker wie Louis Armstrong oder Charlie Parker nicht f\u00fcr w\u00fcrdig erwiesen&#8220; <sup>[137]<\/sup>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Br\u00fcssel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem R\u00fcckweg von Newport nach New York machte die Band Station in Boston, wo die Musiker das Dave Brubeck Quartet mit Paul Desmond in George Weins Club Storyville h\u00f6rten. Einige der Musiker stiegen ein, und Mangelsdorff erinnerte sich noch Jahre sp\u00e4ter, &#8222;welche Ohren dieser Mensch hat&#8220;, mit welcher harmonischen Aufgeschlossenheit Brubeck auf ihn reagieren konnte <sup>[138]<\/sup>. Am letzten Abend in Newport hatte Gerry Mulligan die Band zu einer Party eingeladen. Hans Salomon traf bei dieser Gelegenheit unter anderem Art Farmer und Oscar Pettiford, Musiker, die beide wenig sp\u00e4ter in Wien leben sollten <sup>[139]<\/sup>. Armstrongs S\u00e4ngerin Velma Middleton, die ebenfalls bei der Party war, lud ihn und Erich Kleinschuster zu einem Konzert der Armstrong All Stars auf Long Island ein, sie k\u00f6nnten gern im Bandbus mitfahren. Auf der R\u00fcckfahrt von diesem Konzert hielten sie in Corona, Queens, an, wo Armstrong sie noch ein wenig in sein Haus einlud. Die Witze, die er erz\u00e4hlte, \u00fcberstiegen allerdings Kleinschusters und Salomons Englischkenntnisse um einiges <sup>[140]<\/sup>. Und am letzten Abend ihres Aufenthalts in New York lud Marshall Brown alle Musiker der Band und einige Freunde aus der New Yorker Szene zu einer Goodbye-Party in seinem Apartment ein. Es wurde eine lange Jam Session, bei der unter anderem Oscar Pettiford einstieg, Gruntz Klavier spielte und John LaPorta Saxophon <sup>[141]<\/sup>.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein urspr\u00fcnglich geplantes Konzert der International Youth Band in Washington, D.C. <sup>[142]<\/sup>&nbsp;fand genauso wenig statt wie eine &#8222;vierzehnt\u00e4gige Tournee durch die USA&#8220;, von der die Organisatoren im Vorfeld getr\u00e4umt hatten <sup>[143]<\/sup>. Nach Newport war die Band allerdings noch in der Perry Como Show zu Gast, die in den Sommermonaten von Bob Crosby moderiert wurde. Jan Wr\u00f3blewski beeindruckte hier vor allem die Professionalit\u00e4t, mit der ein Arrangeur innerhalb von 24 Stunden ein Arrangement f\u00fcr das Studioorchester und die International Youth Band schrieb und die Stimmen exzerpierte <sup>[144]<\/sup>.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach R\u00fcckkehr aus den USA blieb die Band noch etwa zwei Wochen zusammen. Zuerst spielte sie im Rahmen einer Oldtimermesse im holl\u00e4ndischen Blokker <sup>[145]<\/sup>, wo der 23j\u00e4hrige Veranstalter Ben Essing kurz zuvor 6.500 Menschen f\u00fcr ein Benny Goodman-Konzert mobilisiert hatte <sup>[146]<\/sup>, sowie in Den Haag <sup>[147]<\/sup>. Dann traten sie vom 29. Juli bis 3. August <sup>[148]<\/sup>&nbsp;eine Woche lang t\u00e4glich auf dem Expogel\u00e4nde der Br\u00fcsseler Weltausstellung auf, wo sie, wie Brown stolz anmerkt, die erste Jazzband waren, die den Konzertsaal des amerikanischen Pavillons komplett f\u00fcllte. Neben ihnen waren im Programm Jazzstars zu h\u00f6ren wie Teddy Wilson, Buck Clayton, Sarah Vaughan, Erroll Garner, Vic Dickenson und Sidney Bechet <sup>[149]<\/sup>. Das Br\u00fcsseler Engagement war eine Idee des State Department gewesen, das auf die Band aufmerksam geworden war, als Wein um Hilfe bei den Visa gebeten hatte <sup>[150]<\/sup>. Hier trafen die Musiker auf Initiative Tony Scotts auch auf russische Musiker, die die Botschaft dieser International Youth Band in Newport mit zur\u00fcck in die Sowjetunion nahmen <sup>[151]<\/sup>. Jede Nacht fanden sich die Musiker noch im Chat Noir in der Br\u00fcsseler Innenstadt ein, wo der Schweizer Vibraphonist Kurt Weil mit seiner Band spielte, der u.a. der Schlagzeuger Daniel Humair angeh\u00f6rte <sup>[152]<\/sup>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Br\u00fcssel war die letzte Gelegenheit, dieses Projekt nicht nur einem Publikum, sondern auch der Weltpresse vorzuf\u00fchren. Hier konnte George Wein noch einmal unterstreichen, dass der Jazz inzwischen zu einem globalen Ph\u00e4nomen geworden war <sup>[153]<\/sup>. In Newport hatte die Presse das alles noch wohlwollend aufgenommen, hatte die International Youth Band wie Bill Coss im&nbsp;<em>Metronome<\/em>&nbsp;zwar als eine weitere &#8222;Public-Relation-Ma\u00dfnahme&#8220; verstanden, aber wenigstens eine, die &#8222;mit gutem Geschmack&#8220; ausgesucht wurde <sup>[154]<\/sup>. Die Br\u00fcsseler Rezensionen dagegen waren nicht nur positiv. Die Idee, schreibt Howard Taubman in der&nbsp;<em>New York Times<\/em>, sei sicher gro\u00dfartig, allerdings sei es selbst in den Vereinigten Staaten schwer, achtzehn Musiker aus unterschiedlichen Gegenden des Landes zusammenzubringen und dann zu erwarten, dass sie in nur wenigen Probenwochen musikalisch Sinn machen w\u00fcrden. Und so, findet Taubman, geh\u00f6re zur Wahrheit auch, dass diese internationale Band vor allem ein Werbegag gewesen sei. &#8222;Unter Marshall Browns Leitung spielt sie pr\u00e4tenti\u00f6s und erm\u00fcdend; es gibt weder Zusammenhalt noch einen eigenen Standpunkt.&#8220; <sup>[155]<\/sup> Taubman war nicht der einzige Kritiker; Ralph J. Gleason forderte gar &#8222;eine Erkl\u00e4rung des Newport Jazz Festivals und des State Department ans amerikanische Volk&#8220; \u2013 wohlgemerkt nicht einzig f\u00fcr die International Youth Band, sondern f\u00fcrs Programm im American Pavillon in Br\u00fcssel <sup>[156]<\/sup>. Auch die Konzerte in Br\u00fcssel waren mitgeschnitten worden, diesmal vom Plattenlabel Philips, wurden allerdings, anders als der von Columbia aufgezeichnete Newport-Set, nie ver\u00f6ffentlicht.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zu Beginn des Projekts hatten die Organisatoren noch Auftritte auf der Moskauer Handelsmesse geplant, die sich allerdings offenbar nicht realisieren lie\u00dfen <sup>[157]<\/sup>. Und schlie\u00dflich hatte es f\u00fcr den Winter 1958 Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Tournee der International Youth Band durch die Hauptst\u00e4dte der europ\u00e4ischen L\u00e4nder gegeben, aus denen die Orchestermitglieder kamen, begleitet von einem renommierten amerikanischen S\u00e4nger\/S\u00e4ngerin als Gaststar. Auch daraus wurde nichts.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Auswirkungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dusko Goykovich hatte wegen der Newport-Band seine Stelle bei Kurt Edelhagen gek\u00fcndigt und blieb nach der R\u00fcckkehr eine Weile in Frankfurt, wo er mit den Mangelsdorff-Br\u00fcdern, Joki Freund, Pepsi Auer, Peter Trunk und Rudi Sehring das Jazztet gr\u00fcndete. Dann holte sich Edelhagen seinen gro\u00dfen Trompetenstar, jetzt mit zus\u00e4tzlichen amerikanischen Erfahrungen, zur\u00fcck ins Orchester <sup>[158]<\/sup>. Auch f\u00fcr Jos\u00e9 Manuel Magalh\u00e3es war die Teilnahme in Newport ein weiterer Karriereschritt. Er trat nach seiner R\u00fcckkehr nach Portugal regelm\u00e4\u00dfig mit seinem Quintett im Maxime auf, einem popul\u00e4ren Nightclub in Lissabon. Im November 1958 nahm er am 4. Portugiesischen Jazzfestival teil und wurde im Januar 1961 in einem Special des nationalen Fernsehsenders RTP gefeaturt <sup>[159]<\/sup>. Palle Bolvig kehrte erst ins Ib Lindemann Orchester zur\u00fcck, wechselte dann in den 1960er Jahren zum Danish Radio Jazz Orchestra, mit dem er 1985 auch an den Aufnahmen f\u00fcr Miles Davis&#8216; Album &#8222;Aura&#8220; beteiligt war <sup>[160]<\/sup>. Roger Gu\u00e9rin kam mit der Erkenntnis aus den USA zur\u00fcck nach Frankreich, wie erheblich h\u00f6her die Professionalit\u00e4t der Musiker in New York war \u2013 da habe es f\u00fcr Amateure keinen Platz gegeben. &#8222;Als ich zur\u00fcckkam, sah ich Paris, wie es ist, und die Musiker, wie sie sind. Eine Handvoll guter Jazzer kann hier nicht mit der amerikanischen Masse mithalten, und das &#8218;Klima&#8216; ist bei uns auch nicht gerade innovationsf\u00f6rdernd.&#8220; <sup>[161]<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Jan Wr\u00f3blewski brauchte drei oder vier Monate nach seiner R\u00fcckkehr nach Polen, um zu begreifen, wie ihn die Erfahrung dieser Reise als Musiker ver\u00e4ndert hatte. Zuvor sei Dave Brubeck, der im M\u00e4rz 1958 in Warschau aufgetreten war, f\u00fcr viele polnische Musiker der H\u00f6hepunkt des aktuellen jazz gewesen. Nach New York kannte Wr\u00f3blewski dagegen nur noch schwarze Musiker, zumindest liest es sich so in einem Brief, der er am 22. Juni an die polnische Zeitschrift&nbsp;<em>Jazz<\/em>&nbsp;schreibt und in dem er sich daran erinnert, wie Willis Conover zum Miles Davis Sextet mit in den Black Pearl Club genommen habe <sup>[162]<\/sup>. &#8222;Diese Musiker sind f\u00fcr mich einfach so unglaublich&#8220;, erinnert sich Wr\u00f3blewski, &#8222;ihre Improvisation ist so eindrucksvoll, eigentlich gar nicht zu beschreiben&#8220; <sup>[163]<\/sup>. Eine Erkenntnis sei f\u00fcr ihn gewesen, dass es vor allem um die geradezu k\u00f6rperliche Erfahrung von&nbsp;<em>swing<\/em>&nbsp;ankommt, die sich im Liveerlebnis ganz anders anf\u00fchlt als von Platte. Die andere gro\u00dfe Erkenntnis bestand in der Best\u00e4rkung des Jazz als einer afroamerikanischen Musik, die er als so viel intensiver empfand als die intellektuellen Westcoast-Experimente, die damals in Europa als die aktuellste Entwicklung des Jazz gehandelt wurden <sup>[164]<\/sup>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>George Gruntz, der ja die Vorspiele anfangs nicht ganz ernst genommen hatte, erinnert sich an den Auftritt der Band als &#8222;rauschenden Erfolg und ein Medienereignis erster G\u00fcte&#8220; <sup>[165]<\/sup>.&nbsp;&nbsp;Er konnte in den USA viele Kontakte kn\u00fcpfen, die f\u00fcr seine weitere Karriere hilfreich sein sollten, zu Musikern, mit denen er w\u00e4hrend der Reise zusammengespielt oder -gejammt hatte, aber auch zu Kritikern. Im&nbsp;<em>Down&nbsp;Beat <\/em>hatte Dom Cerulli sein Klavierspiel mit einem &#8222;angry Horace Silver&#8220; verglichen <sup>[166]<\/sup>, was gleich nach seiner R\u00fcckkehr in die Schweiz zu einem Anruf durch Joachim Ernst Berendt gef\u00fchrt habe. Er habe, sagt Gruntz, zwar nie &#8222;auch nur im entferntesten versucht, Horace Silver zu kopieren. Trotzdem: Dieser Satz war ein Jahr lang f\u00fcr mich karrierebestimmend!&#8220; Aus der Band heraus hatten sich Freundschaften ergeben, so spielte er in den n\u00e4chsten Jahren immer wieder mit seinen &#8222;Newport-Kumpeln&#8220;, Albert Mangelsdorff, Ronnie Ross, Dusko Goykovich, Ruud Jacobs, Gil Cuppini, die in unterschiedlichen Besetzungen unter dem Namen &#8222;Newport International All Stars&#8220; <sup>[167]<\/sup>&nbsp;in der Schweiz, Holland und Deutschland auftraten <sup>[168]<\/sup>. Zugleich litt Gruntz nach seiner R\u00fcckkehr aus den USA mehr noch als zuvor unter der Haltung europ\u00e4ischer Fans (und Kritiker), denen hiesige Musiker nur dann etwas galten, wenn sie m\u00f6glichst nah an ein amerikanisches Vorbild heranreichten <sup>[169]<\/sup>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das war letzten Endes auch Albert Mangelsdorffs Lehre aus der Reise. In New York wurde ihm bewusst, dass es keinen Sinn machte danach zu streben wie seine Vorbilder zu klingen, dass er eine eigene Stimme entwickeln musste mit Wurzeln in seiner eigenen Kultur, um dem Geschenk des Jazz als einer globalen Musiksprache gerecht zu werden. Die zwei Monate im Sommer 1958 waren f\u00fcr ihn und f\u00fcr zahlreiche andere Musiker, die dabei gewesen waren, ein entscheidender Einschnitt. Einerseits wurde ihm bewusst, dass der Mittelpunkt seiner Karriere ganz sicher in Europa liegen w\u00fcrde: &#8222;Ich w\u00fcrde nicht f\u00fcr alles Geld der Welt f\u00fcr immer in den USA leben wollen.&#8220; <sup>[170]<\/sup>&nbsp;Zugleich suchte er jetzt mit einem neuen Selbstbewusstsein nach einem eigenen Weg, der sich sp\u00e4testens mit &#8222;Tension&#8220; von 1963 abzeichnete. \u00dcber diese Platte sagte Mangelsdorff sp\u00e4ter: &#8222;F\u00fcr mich war es der Beginn dessen, von dem ich sagen k\u00f6nnte: Ab hier gilt&#8217;s&#8220; <sup>[171]<\/sup>&nbsp;\u2013 der tats\u00e4chliche Beginn dieser Entwicklung ist allerdings die International Youth Band von 1958.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Schluss seines Berichts \u00fcber das Newport Festival von 1958 hofft Eric T. Vogel, dass die Tradition einer internationalen Band fortgeschrieben werden w\u00fcrde, man k\u00f6nne aus den Erfahrungen ja nur lernen <sup>[172]<\/sup>. Nach der R\u00fcckkehr aus Br\u00fcssel verbrachte Marshall Brown ein paar Tage bei George Wein in Boston. Das Ergebnis ihres Austauschs \u00fcber die Zukunft eines solchen Ensembles war die Newport Youth Band, f\u00fcr die Brown und Wein aber nicht mehr in Europa, sondern an Highschools in der Umgebung von New York nach Teilnehmern suchten <sup>[173]<\/sup>, und in der statt gestandenen Musikerpers\u00f6nlichkeiten jetzt wirklich wieder Jugendliche mitwirkten. Das Beispiel der Lenox School of Jazz vor Augen, die seit 1957 in der Nachbarschaft stattfand, tr\u00e4umte Wein von einer landesweiten Organisation, einer Art Newport School of Jazz <sup>[174]<\/sup>. Die Newport Youth Band vermarktete er als Werbebotschaft f\u00fcr sein Festival, indem er sie auch bei Konkurrenzveranstaltern und in der Carnegie Hall auftreten lie\u00df. Unter den Musikern die in diesem Ensemble erste Gehversuche machten, befanden sich sp\u00e4ter namhafte K\u00fcnstler wie Jimmy Owens, Eddie Daniels, Ronnie Cuber oder Eddie Gomez. Als Brown 1962 Maynard Fergusons Bigband im Birdland h\u00f6rte, z\u00e4hlte er darin nicht weniger als sieben ehemalige Mitglieder der Newport Youth Band <sup>[175]<\/sup>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Newport Jazz Festival von 1960 kam es im Publikum zu Schl\u00e4gereien, wegen derer die Polizei eingreifen musste. 200 Menschen wurden verhaftet, das Festival wurde zwei Tage vor seinem offiziellen Ende abgebrochen. 1961 fand daraufhin kein Festival statt. Erst 1962 konnte George Wein sein wichtigstes Festival fortsetzen, allerdings ohne die Newport Youth Band-Idee weiterzuverfolgen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Diskographie<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>-Newport 1958- <\/strong>: Palle Bolvig, Roger Gu\u00e9rin, Dusko Gojkovic, Jos\u00e9 Manuel Magalhais (tp) Kurt J\u00e4rnberg, Christian Kellens, Albert Mangelsdorff, Erich Kleinschuster (tb) Andy Marsala (as solo-l) Hans Salomon, Wladmiro Bas Zabache (as) Bernt Rosengren, Jan Wroblewski (ts) Ronnie Ross (bar) George Gruntz (p) Gabor Szabo (g) Rudolph &#8222;Rudy&#8220; Jacobs (b) Gilberto Cuppini (d) Arif Marden (arr-2) Adolph Sandole (arr-3) John La Porta (arr-4) Marshall Brown (cond).<\/p>\n\n\n\n<p>Newport, RI., July 4, 1958<\/p>\n\n\n\n<p>Don&#8217;t wait for Henry<br>Back home again in Indiana (3)<br>Imagination (2)<br>The pentatonic man<br>Allelujah (3)<br>Newport suite Op. 24 (Blues\/A dance)<br>Too marvelous for words (3)<br>Jazz concerto for alto sax (1)<br>Don&#8217;t blame me (1,4)<br>Swingin&#8216; the blues (4)<\/p>\n\n\n\n<p>Columbia CL1246, Philips 429584BE<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Louis Armstrong and the All Stars<\/strong> : Louis Armstrong (tp,vcl) Trummy Young (tb) Peanuts Hucko (cl) Billy Kyle (p) Mort Herbert (b) Danny Barcelona (d) Velma Middleton (vcl)<\/p>\n\n\n\n<p>Newport Jazz Festival, Newport, RI., July 7, 1958<\/p>\n\n\n\n<p>On the sunny side of the street (1)<\/p>\n\n\n\n<p>Note : (1) The International Youth Band added : Palle Bolvig, Roger Gu\u00e9rin, Dusko Gojkovic, Jose Magalhais (tp) Christian Kellens, Kurt Jarnberg, Erich Kleinschuster, Albert Mangelsdorff (tb) Hans Salomon, Wladimiro Bas Zabache (as) Bernt Rosengren, Jan Wroblewski (ts) Ronnie Ross (bar) George Gruntz (p) Gabor Szabo (g) Rudolph Jacobs (b) Gilberto Cuppini (d) Marshall Brown (dir)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8212; &#8212;<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a>&nbsp;Leonard Feather:&nbsp;<em>New Yearbook of Jazz<\/em>&nbsp;(1958), quoted in: Anthony J. Agostinelli:&nbsp;<em>The Newport Jazz Festival: Rhode Island (1954-1971). A Significant Era in the Development of Jazz<\/em>, Providence\/RI 1978 (self published): 31<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref2\"><sup>[2]<\/sup><\/a>&nbsp;John LaPorta:&nbsp;<em>Playing It by Ear. An Autobiography with concentration on the Woody Herman Orchestra and the New York Jazz Scene in the &#8217;40s and &#8217;50s<\/em>, Redwood\/NY 2001 (Cadence Jazz Books): 179<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref3\"><sup>[3]<\/sup><\/a>&nbsp;Leonard Feather:&nbsp;<em>New Yearbook of Jazz<\/em>&nbsp;(1958), quoted in: Anthony J. Agostinelli:&nbsp;<em>The Newport Jazz Festival: Rhode Island (1954-1971). A Significant Era in the Development of Jazz<\/em>, Providence\/RI 1978 (self published): 32<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref4\"><sup>[4]<\/sup><\/a>&nbsp;Eric T. Vogel: &#8218;Ich habe nicht viel Neues gelernt\u2026&#8216; Eric T. Vogel unterhielt sich mit Albert Mangelsdorff, in:&nbsp;<em>Jazz Podium<\/em>, August 1958: 160<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref5\"><sup>[5]<\/sup><\/a>&nbsp;John LaPorta:&nbsp;<em>Playing It by Ear. An Autobiography with concentration on the Woody Herman Orchestra and the New York Jazz Scene in the &#8217;40s and &#8217;50s<\/em>, Redwood\/NY 2001 (Cadence Jazz Books): 180<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref6\"><sup>[6]<\/sup><\/a>&nbsp;NN: Music: Jazz Supermarket, in:&nbsp;<em>Time<\/em>, 14.&nbsp;Juli 1958.&nbsp;<a href=\"https:\/\/time.com\/archive\/6806178\/music-jazz-supermarket\/\">https:\/\/time.com\/archive\/6806178\/music-jazz-supermarket\/<\/a>&nbsp;(aufgerufen am 25. August 2024)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref7\"><sup>[7]<\/sup><\/a>&nbsp;NN: Babel Band&#8217;s Birth, in:&nbsp;<em>Down Beat<\/em>, 25\/9 (1. Mai 1958): 9<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref8\"><sup>[8]<\/sup><\/a>&nbsp;R\u00fcdiger Ritter:&nbsp;<em>Waffe oder Br\u00fccke? Willis Conover und der Jazz im Kalten Krieg<\/em>, Berlin 2023 (Peter Lang): 460<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref9\"><sup>[9]<\/sup><\/a>&nbsp;&#8222;k&#8220;: deutsche musiker nach newport, in:&nbsp;<em>Schlagzeug<\/em>, 3\/8 (April 1958): 6<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref10\"><sup>[10]<\/sup><\/a>&nbsp;NN: Deutsche Amateure nach Newport. George Wein plant Internationales Jugend-Orchester, in:&nbsp;<em>Westjazz<\/em>, 3\/30 (Feb.1958): 6<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref11\"><sup>[11]<\/sup><\/a>&nbsp;NN: Babel Band&#8217;s Birth, in:&nbsp;<em>Down Beat<\/em>, 25\/9 (1. Mai 1958): 9<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref12\"><sup>[12]<\/sup><\/a>&nbsp;NN: Babel Band&#8217;s Birth, in:&nbsp;<em>Down Beat<\/em>, 25\/9 (1.&nbsp;Mai 1958): 9<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref13\"><sup>[13]<\/sup><\/a>&nbsp;&#8222;k&#8220;: deutsche musiker nach newport, in:&nbsp;<em>Schlagzeug<\/em>, 3\/8 (April 1958): 6<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref14\"><sup>[14]<\/sup><\/a>&nbsp;NN: Babel Band&#8217;s Birth, in:&nbsp;<em>Down Beat<\/em>, 25\/9 (1.&nbsp;Mai 1958): 9<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref15\"><sup>[15]<\/sup><\/a>&nbsp;&#8222;k&#8220;: deutsche musiker nach newport, in:&nbsp;<em>Schlagzeug<\/em>, 3\/8 (April 1958): 6<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref16\"><sup>[16]<\/sup><\/a>&nbsp;&#8222;Every musician who auditioned came away a slightly better jazzman.&#8220; NN: Babel Band&#8217;s Birth, in:&nbsp;<em>Down Beat<\/em>, 25\/9 (1. Mai 1958): 9<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref17\"><sup>[17]<\/sup><\/a>&nbsp;NN: Music News. The search for young musicians in 20 European countries&#8230;, in:&nbsp;<em>Down Beat<\/em>, 25\/7 (3.April 1958): 11<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref18\"><sup>[18]<\/sup><\/a>&nbsp;Hans Koert: Newport &#8217;58. Babel&#8217;s Band brass section. Marshall Brown&#8217;s brass section for the 1958 Newport International Youth Band. Eight promissing young European trumpet players and trombonists selected, in: www.keepitswinging.blogspot.com&gt;, 26.&nbsp;November 2012&nbsp;<a href=\"http:\/\/keepitswinging.blogspot.com\/2012\/11\/newport-58-babels-band-brass-section.html\">http:\/\/keepitswinging.blogspot.com\/2012\/11\/newport-58-babels-band-brass-section.html<\/a>&nbsp;(aufgerufen am 19.&nbsp;August 2024)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref19\"><sup>[19]<\/sup><\/a>&nbsp;&#8222;The club was loaded with enthuisiasts but most of the musicians were too shy to try out for the band. After a while they relaxed and we finally had our pick from about fifteen candidates. We heard a good drummer but our choice will probably be either a pianist or a trumpeter who did not even bring his trumpet to the audition. We had to go to a club where he was working where he played for us a beat-up old trumpet that looked like it came through the Spanish Civil War.&#8220; George Wein &amp; Nate Chinen:&nbsp;<em>Myself Among Others. A Life in Music<\/em>, New York 2003 (Da Capo): 184<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref20\"><sup>[20]<\/sup><\/a>&nbsp;Hans Koert: Newport &#8217;58. Babel&#8217;s Band brass section. Marshall Brown&#8217;s brass section for the 1958 Newport International Youth Band. Eight promising young European trumpet players and trombonists selected, in: www.keepitswinging.blogspot.com&gt;, 26.&nbsp;November 2012&nbsp;<a href=\"http:\/\/keepitswinging.blogspot.com\/2012\/11\/newport-58-babels-band-brass-section.html\">http:\/\/keepitswinging.blogspot.com\/2012\/11\/newport-58-babels-band-brass-section.html<\/a>&nbsp;(aufgerufen am 19.&nbsp;August 2024)&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref21\"><sup>[21]<\/sup><\/a>&nbsp;NN: Babel Band&#8217;s Birth, in:&nbsp;<em>Down Beat<\/em>, 25\/9 (1. Mai 1958): 9<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref22\"><sup>[22]<\/sup><\/a>&nbsp;Hans Koert: Newport &#8217;58: The reed section of the International Youth Band. Introducing the reed section of the Tower of Babel&#8217;s Band. Willis Conover: The Voice of America set the musical tastes of many people all over Europa, in: www.keepitswinging.blogspot.com&gt;, 29.&nbsp;Dezember 2012.&nbsp;<a href=\"http:\/\/keepitswinging.blogspot.com\/2012\/12\/newport-58-reed-section-of.html\">http:\/\/keepitswinging.blogspot.com\/2012\/12\/newport-58-reed-section-of.html<\/a>&nbsp;(aufgerufen am 20. August 2024)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref23\"><sup>[23]<\/sup><\/a>&nbsp;George Gruntz:&nbsp;<em>Als weisser Neger geboren. Ein Leben f\u00fcr den Jazz<\/em>, Berneck\/CH 2002 (Corvus\/Zweitausendeins): 42<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref24\"><sup>[24]<\/sup><\/a>&nbsp;George Gruntz:&nbsp;<em>Als weisser Neger geboren. Ein Leben f\u00fcr den Jazz<\/em>, Berneck\/CH 2002 (Corvus\/Zweitausendeins): 42; das betreffende&nbsp;&nbsp;Zitat findet sich bei: Whitney Balliett: International Jazz, in:&nbsp;<em>The New Yorker<\/em>, 5. Juli 1958: 16-17, zit. nach R\u00fcdiger Ritter:&nbsp;<em>Waffe oder Br\u00fccke? Willis Conover und der Jazz im Kalten Krieg<\/em>, Berlin 2023 (Peter Lang): 461<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref25\"><sup>[25]<\/sup><\/a>&nbsp;John LaPorta:&nbsp;<em>Playing It by Ear. An Autobiography with concentration on the Woody Herman Orchestra and the New York Jazz Scene in the &#8217;40s and &#8217;50s<\/em>, Redwood\/NY 2001 (Cadence Jazz Books): 185<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref26\"><sup>[26]<\/sup><\/a>&nbsp;George Wein &amp; Nate Chinen:&nbsp;<em>Myself Among Others. A Life in Music<\/em>, New York 2003 (Da Capo): 184<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref27\"><sup>[27]<\/sup><\/a>&nbsp;Hans Koert: Newport &#8217;58: The rhythm section of the Babel&#8217;s Band. Introducing the members of the rhythm section of the 1958 International Youth Band. George Gruntz, who recently passed away, was Brown&#8217;s second choice &#8230;..&nbsp;&nbsp;, in: &lt;www.keepitswinging.blogspot.com&gt;, 29.&nbsp;Januar 2013.&nbsp;<a href=\"http:\/\/keepitswinging.blogspot.com\/2013\/01\/newport-58-rhythm-section-of-babels-band.html\">http:\/\/keepitswinging.blogspot.com\/2013\/01\/newport-58-rhythm-section-of-babels-band.html<\/a>&nbsp;(aufgerufen am 20. August 2024)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref28\"><sup>[28]<\/sup><\/a>&nbsp;NN: Deutsche Amateure nach Newport. George Wein plant Internationales Jugend-Orchester, in:&nbsp;<em>Westjazz<\/em>, 3\/30 (Februar 1958): 6<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref29\"><sup>[29]<\/sup><\/a>&nbsp;NN: Deutsche Amateure nach Newport. George Wein plant Internationales Jugend-Orchester, in:&nbsp;<em>Westjazz<\/em>, 3\/30 (Februar 1958): 6<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref30\"><sup>[30]<\/sup><\/a>&nbsp;NN: Jazz-News. Deutschland, in:&nbsp;<em>Jazz-Echo<\/em>, Apr.1958: 46; &#8222;k&#8220;: deutsche musiker nach newport, in:&nbsp;<em>Schlagzeug<\/em>, 3\/8 (April 1958): 6<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref31\"><sup>[31]<\/sup><\/a>&nbsp;Bruno Paulot:&nbsp;<em>Albert Mangelsdorff. Gespr\u00e4che<\/em>, Waakirchen 1993 (Oreos): 51-52<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref32\"><sup>[32]<\/sup><\/a>&nbsp;&#8222;k&#8220;: deutsche musiker nach newport, in:&nbsp;<em>Schlagzeug<\/em>, 3\/8 (April 1958): 6<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref33\"><sup>[33]<\/sup><\/a>&nbsp;Hans Salomon &amp; Horst Hausleitner:&nbsp;<em>Jazz, Frauen und wieder Jazz<\/em>, Wien 2013 (Seifert Verlag): 63<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref34\"><sup>[34]<\/sup><\/a>&nbsp;Hans Koert: Newport &#8217;58. Babel&#8217;s Band brass section. Marshall Brown&#8217;s brass section for the 1958 Newport International Youth Band. Eight promising young European trumpet players and trombonists selected, in: www.keepitswinging.blogspot.com&gt;, 26.&nbsp;November 2012&nbsp;<a href=\"http:\/\/keepitswinging.blogspot.com\/2012\/11\/newport-58-babels-band-brass-section.html\">http:\/\/keepitswinging.blogspot.com\/2012\/11\/newport-58-babels-band-brass-section.html<\/a>&nbsp;(aufgerufen am 19.&nbsp;August 2024)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref35\"><sup>[35]<\/sup><\/a>&nbsp;Hans Koert: Newport &#8217;58: The reed section of the International Youth Band. Introducing the reed section of the Tower of Babel&#8217;s Band. Willis Conover: The Voice of America set the musical tastes of many people all over Europa, in: &lt;www.keepitswinging.blogspot.com&gt;, 29.&nbsp;Dezember 2012.&nbsp;<a href=\"http:\/\/keepitswinging.blogspot.com\/2012\/12\/newport-58-reed-section-of.html\">http:\/\/keepitswinging.blogspot.com\/2012\/12\/newport-58-reed-section-of.html<\/a>&nbsp;(aufgerufen am 20. August 2024)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref36\"><sup>[36]<\/sup><\/a>&nbsp;Roger Gu\u00e9rin:&nbsp;<em>Roger Gu\u00e9rin. Une vie dans le jazz<\/em>, Aubais\/France 2005 (M\u00e9moire d&#8217;Oc \u00c9ditions): 30<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref37\"><sup>[37]<\/sup><\/a>&nbsp;Jordi Pujol: Roger Gu\u00e9rin.&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.freshsoundrecords.com\/13610-roger-guerin-albums\/9-vinyl-records\">https:\/\/www.freshsoundrecords.com\/13610-roger-guerin-albums\/9-vinyl-records<\/a>&nbsp;(aufgerufen am 19. August 2024)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref38\"><sup>[38]<\/sup><\/a>&nbsp;Hans Salomon &amp; Horst Hausleitner:&nbsp;<em>Jazz, Frauen und wieder Jazz<\/em>, Wien 2013 (Seifert Verlag): 64<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref39\"><sup>[39]<\/sup><\/a>&nbsp;John LaPorta:&nbsp;<em>Playing It by Ear. An Autobiography with concentration on the Woody Herman Orchestra and the New York Jazz Scene in the &#8217;40s and &#8217;50s<\/em>, Redwood\/NY 2001 (Cadence Jazz Books): 182-183<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref40\"><sup>[40]<\/sup><\/a>&nbsp;John LaPorta:&nbsp;<em>Playing It by Ear. An Autobiography with concentration on the Woody Herman Orchestra and the New York Jazz Scene in the &#8217;40s and &#8217;50s<\/em>, Redwood\/NY 2001 (Cadence Jazz Books): 182<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref41\"><sup>[41]<\/sup><\/a>&nbsp;Albrekt von Konow: Bernt! &#8222;Det blir f\u00f6r sn\u00e4vt om man t\u00e4nker i genrer och stilar.&#8220; Bernt Rosengren intar en central position inom svensk jazz och \u00e4r en av v\u00e5ra internationellt mest k\u00e4nda musiker. Albrekt von Konow tecknar ett intervjuportr\u00e4tt i helfigur, in:&nbsp;<em>Orkester Journalen<\/em>, 53\/2 (Feb.1985): 11<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref42\"><sup>[42]<\/sup><\/a>&nbsp;John LaPorta:&nbsp;<em>Playing It by Ear. An Autobiography with concentration on the Woody Herman Orchestra and the New York Jazz Scene in the &#8217;40s and &#8217;50s<\/em>, Redwood\/NY 2001 (Cadence Jazz Books): 184<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref43\"><sup>[43]<\/sup><\/a>&nbsp;Krystian Brodacki:&nbsp;<em>Historia Jazzu w Polsce<\/em>, Krakow 2010 (PWM Edition); 204<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref44\"><sup>[44]<\/sup><\/a>&nbsp;<a href=\"https:\/\/youtu.be\/gQZj3W9BpFM\">https:\/\/youtu.be\/gQZj3W9BpFM<\/a>&nbsp;(aufgerufen am 17. August 2024)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref45\"><sup>[45]<\/sup><\/a>&nbsp;George Wein &amp; Nate Chinen:&nbsp;<em>Myself Among Others. A Life in Music<\/em>, New York 2003 (Da Capo): 185<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref46\"><sup>[46]<\/sup><\/a>&nbsp;NN: Babel Band&#8217;s Birth, in:&nbsp;<em>Down Beat<\/em>, 25\/9 (1. Mai 1958): 9<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref47\"><sup>[47]<\/sup><\/a>&nbsp;Eric T. Vogel: New York \u2013 erste Station der International Youth Band. Marshall Brown lud erstmals die Presse ein, in:&nbsp;<em>Jazz Podium<\/em>, 7\/8 (August 1958): 159<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref48\"><sup>[48]<\/sup><\/a>&nbsp;Eric T. Vogel: New York \u2013 erste Station der International Youth Band. Marshall Brown lud erstmals die Presse ein, in:&nbsp;<em>Jazz Podium<\/em>, 7\/8 (August 1958): 159<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref49\"><sup>[49]<\/sup><\/a>&nbsp;NN: The Curtain Falls, in:&nbsp;<em>Down Beat<\/em>, 23\/15 (24. Juli 1958): 9<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref50\"><sup>[50]<\/sup><\/a>&nbsp;NN: The Curtain Falls, in:&nbsp;<em>Down Beat<\/em>, 23\/15 (24. Juli 1958): 9<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref51\"><sup>[51]<\/sup><\/a>&nbsp;George Wein &amp; Nate Chinen:&nbsp;<em>Myself Among Others. A Life in Music<\/em>, New York 2003 (Da Capo): 185<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref52\"><sup>[52]<\/sup><\/a>&nbsp;John LaPorta:&nbsp;<em>Playing It by Ear. An Autobiography with concentration on the Woody Herman Orchestra and the New York Jazz Scene in the &#8217;40s and &#8217;50s<\/em>, Redwood\/NY 2001 (Cadence Jazz Books): 185-186<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref53\"><sup>[53]<\/sup><\/a>&nbsp;Michael Fitzgerald: Newport Youth Band Discography, 24.&nbsp;September 2011.&nbsp;<a href=\"https:\/\/jazzdiscography.com\/Artists\/NYB\/nyb-disc.php\">https:\/\/jazzdiscography.com\/Artists\/NYB\/nyb-disc.php<\/a>&nbsp;(aufgerufen am 19. August 2024)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref54\"><sup>[54]<\/sup><\/a>&nbsp;Whitney Balliett: International Jazz, in:&nbsp;<em>The New Yorker<\/em>, 5. Juli 1958: 16-17, zit. nach R\u00fcdiger Ritter:&nbsp;<em>Waffe oder Br\u00fccke? Willis Conover und der Jazz im Kalten Krieg<\/em>, Berlin 2023 (Peter Lang): 461<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref55\"><sup>[55]<\/sup><\/a>&nbsp;NN: Babel Band&#8217;s Birth, in:&nbsp;<em>Down Beat<\/em>, 25\/9 (1. Mai 1958): 9<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref56\"><sup>[56]<\/sup><\/a>&nbsp;George Wein &amp; Nate Chinen:&nbsp;<em>Myself Among Others. A Life in Music<\/em>, New York 2003 (Da Capo): 186<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref57\"><sup>[57]<\/sup><\/a>&nbsp;George Wein &amp; Nate Chinen:&nbsp;<em>Myself Among Others. A Life in Music<\/em>, New York 2003 (Da Capo): 185<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref58\"><sup>[58]<\/sup><\/a>&nbsp;NN: Babel Band&#8217;s Birth, in:&nbsp;<em>Down Beat<\/em>, 25\/9 (1. Mai 1958): 9<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref59\"><sup>[59]<\/sup><\/a>&nbsp;NN: Youth Band Is Fretted, in:&nbsp;<em>Down Beat<\/em>, 26.&nbsp;Juni 1958: 9<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref60\"><sup>[60]<\/sup><\/a>&nbsp;NN: Jazz-News. Amerika, in:&nbsp;<em>Jazz-Echo<\/em>, Juni 1958: 42<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref61\"><sup>[61]<\/sup><\/a>&nbsp;Hans Salomon &amp; Horst Hausleitner:&nbsp;<em>Jazz, Frauen und wieder Jazz<\/em>, Wien 2013 (Seifert Verlag): 64<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref62\"><sup>[62]<\/sup><\/a>&nbsp;George Gruntz:&nbsp;<em>Als weisser Neger geboren. Ein Leben f\u00fcr den Jazz<\/em>, Berneck\/CH 2002 (Corvus\/Zweitausendeins): 45<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref63\"><sup>[63]<\/sup><\/a>&nbsp;Hans Salomon &amp; Horst Hausleitner:&nbsp;<em>Jazz, Frauen und wieder Jazz<\/em>, Wien 2013 (Seifert Verlag): 64<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref64\"><sup>[64]<\/sup><\/a>&nbsp;Reinhard K\u00f6chl &amp; Peter Tippelt &amp; Richard Wiedamann:&nbsp;<em>Dusko Gojkovic. Jazz ist Freiheit<\/em>, Regensburg 1995 (ConBrio Verlagsgesellschaft): 50<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref65\"><sup>[65]<\/sup><\/a>&nbsp;Krystian Brodacki:&nbsp;<em>Historia Jazzu w Polsce<\/em>, Krakow 2010 (PWM Edition): 204<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref66\"><sup>[66]<\/sup><\/a>&nbsp;Hans Koert: Newport &#8217;58. A Tower of Babel.&nbsp;27. Februar 2013.&nbsp;<a href=\"http:\/\/keepitswinging.blogspot.com\/2013\/02\/newport-58-tower-of-babel.html\">http:\/\/keepitswinging.blogspot.com\/2013\/02\/newport-58-tower-of-babel.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref67\"><sup>[67]<\/sup><\/a>&nbsp;George Gruntz:&nbsp;<em>Als weisser Neger geboren. Ein Leben f\u00fcr den Jazz<\/em>, Berneck\/CH 2002 (Corvus\/Zweitausendeins): 45<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref68\"><sup>[68]<\/sup><\/a>&nbsp;Reinhard K\u00f6chl &amp; Peter Tippelt &amp; Richard Wiedamann:&nbsp;<em>Dusko Gojkovic. Jazz ist Freiheit<\/em>, Regensburg 1995 (ConBrio Verlagsgesellschaft): 50; George Gruntz:&nbsp;<em>Als weisser Neger geboren. Ein Leben f\u00fcr den Jazz<\/em>, Berneck\/CH 2002 (Corvus\/Zweitausendeins): 45<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref69\"><sup>[69]<\/sup><\/a>&nbsp;John LaPorta:&nbsp;<em>Playing It by Ear.&nbsp;<\/em><em>An Autobiography with concentration on the Woody Herman Orchestra and the New York Jazz Scene in the &#8217;40s and &#8217;50s<\/em>, Redwood\/NY 2001 (Cadence Jazz Books): 182<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref70\"><sup>[70]<\/sup><\/a>&nbsp;Reinhard K\u00f6chl &amp; Peter Tippelt &amp; Richard Wiedamann:&nbsp;<em>Dusko Gojkovic. Jazz ist Freiheit<\/em>, Regensburg 1995 (ConBrio Verlagsgesellschaft): 50<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref71\"><sup>[71]<\/sup><\/a>&nbsp;Hans Koert: Newport &#8217;58.&nbsp;A Tower of Babel, in: &lt;www.keepitswinging.blogspot.com&gt;, 27.&nbsp;Februar 2013.&nbsp;<a href=\"http:\/\/keepitswinging.blogspot.com\/2013\/02\/newport-58-tower-of-babel.html\">http:\/\/keepitswinging.blogspot.com\/2013\/02\/newport-58-tower-of-babel.html<\/a>&nbsp;(aufgerufen am 19. August 2024)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref72\"><sup>[72]<\/sup><\/a>&nbsp;Hans Salomon &amp; Horst Hausleitner:&nbsp;<em>Jazz, Frauen und wieder Jazz<\/em>, Wien 2013 (Seifert Verlag): 66<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref73\"><sup>[73]<\/sup><\/a>&nbsp;oder, wie Bernt Rosengren sich erinnert, von morgens 9 bis abends 11\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref74\"><sup>[74]<\/sup><\/a>&nbsp;R\u00fcdiger Ritter:&nbsp;<em>Waffe oder Br\u00fccke? Willis Conover und der Jazz im Kalten Krieg<\/em>, Berlin 2023 (Peter Lang): 462<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref75\"><sup>[75]<\/sup><\/a>&nbsp;Max Jones: This world of Jazz. IYB preview, in:&nbsp;<em>Melody Maker<\/em>, 5. Juli 1958: 11<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref76\"><sup>[76]<\/sup><\/a>&nbsp;John LaPorta:&nbsp;<em>Playing It by Ear. An Autobiography with concentration on the Woody Herman Orchestra and the New York Jazz Scene in the &#8217;40s and &#8217;50s<\/em>, Redwood\/NY 2001 (Cadence Jazz Books): 182<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref77\"><sup>[77]<\/sup><\/a>&nbsp;John LaPorta:&nbsp;<em>Playing It by Ear. An Autobiography with concentration on the Woody Herman Orchestra and the New York Jazz Scene in the &#8217;40s and &#8217;50s<\/em>, Redwood\/NY 2001 (Cadence Jazz Books): 183<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref78\"><sup>[78]<\/sup><\/a>&nbsp;Eric T. Vogel: New York \u2013 erste Station der International Youth Band. Marshall Brown lud erstmals die Presse ein, in:&nbsp;<em>Jazz Podium<\/em>, 7\/8 (August 1958): 159<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref79\"><sup>[79]<\/sup><\/a>&nbsp;At the first rehearsal I spent 20 minutes getting across to the musicians that I wanted them to go back to letter &#8218;B&#8216; in the arrangement.&#8220; NN: liner notes: &#8222;Newport 1958. The International Youth Band&#8220; (Columbia CL 1246); John LaPorta:&nbsp;<em>Playing It by Ear. An Autobiography with concentration on the Woody Herman Orchestra and the New York Jazz Scene in the &#8217;40s and &#8217;50s<\/em>, Redwood\/NY 2001 (Cadence Jazz Books): 182<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref80\"><sup>[80]<\/sup><\/a>&nbsp;NN: Music: Jazz Supermarket, in:&nbsp;<em>Time<\/em>, 14.&nbsp;Juli 1958.&nbsp;<a href=\"https:\/\/time.com\/archive\/6806178\/music-jazz-supermarket\/\">https:\/\/time.com\/archive\/6806178\/music-jazz-supermarket\/<\/a>&nbsp;(aufgerufen am 25. August 2024)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref81\"><sup>[81]<\/sup><\/a>&nbsp;George Gruntz:&nbsp;<em>Als weisser Neger geboren. Ein Leben f\u00fcr den Jazz<\/em>, Berneck\/CH 2002 (Corvus\/Zweitausendeins): 45<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref82\"><sup>[82]<\/sup><\/a>&nbsp;Hans Salomon &amp; Horst Hausleitner:&nbsp;<em>Jazz, Frauen und wieder Jazz<\/em>, Wien 2013 (Seifert Verlag): 67<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref83\"><sup>[83]<\/sup><\/a>&nbsp;Hans Koert: Newport &#8217;58. A Tower of Babel, in: &lt;www.keepitswinging.blogspot.com&gt;, 27.&nbsp;Februar 2013.&nbsp;<a href=\"http:\/\/keepitswinging.blogspot.com\/2013\/02\/newport-58-tower-of-babel.html\">http:\/\/keepitswinging.blogspot.com\/2013\/02\/newport-58-tower-of-babel.html<\/a>&nbsp;(aufgerufen am 19. August 2024); Bruno Paulot:&nbsp;<em>Albert Mangelsdorff. Gespr\u00e4che<\/em>, Waakirchen 1993 (Oreos): 52<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref84\"><sup>[84]<\/sup><\/a>&nbsp;Hans Koert: Newport &#8217;58.&nbsp;A Tower of Babel, in: &lt;www.keepitswinging.blogspot.com&gt;, 27. Februar 2013.&nbsp;<a href=\"http:\/\/keepitswinging.blogspot.com\/2013\/02\/newport-58-tower-of-babel.html\">http:\/\/keepitswinging.blogspot.com\/2013\/02\/newport-58-tower-of-babel.html<\/a>&nbsp;(aufgerufen am 19. August 2024)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref85\"><sup>[85]<\/sup><\/a>&nbsp;Eric T. Vogel: &#8218;Ich habe nicht viel Neues gelernt\u2026&#8216; Eric T. Vogel unterhielt sich mit Albert Mangelsdorff, in:&nbsp;<em>Jazz Podium<\/em>, 7\/8 (August 1958): 160<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref86\"><sup>[86]<\/sup><\/a>&nbsp;Hans Salomon &amp; Horst Hausleitner:&nbsp;<em>Jazz, Frauen und wieder Jazz<\/em>, Wien 2013 (Seifert Verlag): 67<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref87\"><sup>[87]<\/sup><\/a>&nbsp;Pawe\u0142 Brodowski: Ptaszyn w Newport, 1958: Wie\u017ca Babel, in:&nbsp;<em>Jazz Forum<\/em>, Juli\/August 1999.&nbsp;<a href=\"http:\/\/jazzforum.com.pl\/main\/artykul\/ptaszyn-w-newport-1958-wiea-babel\">http:\/\/jazzforum.com.pl\/main\/artykul\/ptaszyn-w-newport-1958-wiea-babel<\/a>&nbsp;(aufgerufen am 17. August 2024)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref88\"><sup>[88]<\/sup><\/a>&nbsp;Vgl. auch Nat Hentoff: Jazz in Print, in:&nbsp;<em>Jazz Review<\/em>, 1\/1 (November 1958): 47<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref89\"><sup>[89]<\/sup><\/a>&nbsp;Bruno Paulot:&nbsp;<em>Albert Mangelsdorff. Gespr\u00e4che<\/em>, Waakirchen 1993 (Oreos): 52<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref90\"><sup>[90]<\/sup><\/a>&nbsp;&#8222;At first I wasn&#8217;t satisfied with the arrangements, but after a few rehearsals the band sounded pretty good&#8220; (Ruud Jacobs. Hans Koert: Newport &#8217;58.&nbsp;A Tower of Babel, in: &lt;www.keepitswinging.blogspot.com&gt;, 27. Februar 2013.&nbsp;<a href=\"http:\/\/keepitswinging.blogspot.com\/2013\/02\/newport-58-tower-of-babel.html\">http:\/\/keepitswinging.blogspot.com\/2013\/02\/newport-58-tower-of-babel.html<\/a>&nbsp;(aufgerufen am 19. August 2024)&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref91\"><sup>[91]<\/sup><\/a>&nbsp;Bruno Paulot:&nbsp;<em>Albert Mangelsdorff. Gespr\u00e4che<\/em>, Waakirchen 1993 (Oreos): 52<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref92\"><sup>[92]<\/sup><\/a>&nbsp;Eric T. Vogel: &#8218;Ich habe nicht viel Neues gelernt\u2026&#8216; Eric T. Vogel unterhielt sich mit Albert Mangelsdorff, in:&nbsp;<em>Jazz Podium<\/em>, 7\/8 (August 1958): 160<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref93\"><sup>[93]<\/sup><\/a>&nbsp;Reinhard K\u00f6chl &amp; Peter Tippelt &amp; Richard Wiedamann:&nbsp;<em>Dusko Gojkovic. Jazz ist Freiheit<\/em>, Regensburg 1995 (ConBrio Verlagsgesellschaft): 51<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref94\"><sup>[94]<\/sup><\/a>&nbsp;Eric T. Vogel: New York \u2013 erste Station der International Youth Band. Marshall Brown lud erstmals die Presse ein, in:&nbsp;<em>Jazz Podium<\/em>, 7\/8 (August 1958): 159<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref95\"><sup>[95]<\/sup><\/a>&nbsp;Eric T. Vogel: New York \u2013 erste Station der International Youth Band. Marshall Brown lud erstmals die Presse ein, in:&nbsp;<em>Jazz Podium<\/em>, 7\/8 (August 1958): 159<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref96\"><sup>[96]<\/sup><\/a>&nbsp;Pawe\u0142 Brodowski: Ptaszyn w Newport, 1958: Wie\u017ca Babel, in:&nbsp;<em>Jazz Forum<\/em>, Juli\/August 1999.&nbsp;<a href=\"http:\/\/jazzforum.com.pl\/main\/artykul\/ptaszyn-w-newport-1958-wiea-babel\">http:\/\/jazzforum.com.pl\/main\/artykul\/ptaszyn-w-newport-1958-wiea-babel<\/a>&nbsp;(aufgerufen am 17. August 2024); George Gruntz:&nbsp;<em>Als weisser Neger geboren. Ein Leben f\u00fcr den Jazz<\/em>, Berneck\/CH 2002 (Corvus\/Zweitausendeins): 48<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref97\"><sup>[97]<\/sup><\/a>&nbsp;Roger Gu\u00e9rin:&nbsp;<em>Roger Gu\u00e9rin. Une vie dans le jazz<\/em>, Aubais\/France 2005 (M\u00e9moire d&#8217;Oc \u00c9ditions): 30<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref98\"><sup>[98]<\/sup><\/a>&nbsp;Robin Arends: Contrabassist Ruud Jacobs, een gesprek.&nbsp;&#8222;Ik vond het zo spannend die snaren aan te raken en de basis te leggen voor het spelen&#8220;, in:&nbsp;<em>jazz&#8217;halo<\/em>.&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.jazzhalo.be\/interviews\/contrabassist-ruud-jacobs-een-gesprek\/\">https:\/\/www.jazzhalo.be\/interviews\/contrabassist-ruud-jacobs-een-gesprek\/<\/a>&nbsp;(aufgerufen am 20. August 2024)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref99\"><sup>[99]<\/sup><\/a>&nbsp;Roger Gu\u00e9rin:&nbsp;<em>Roger Gu\u00e9rin. Une vie dans le jazz<\/em>, Aubais\/France 2005 (M\u00e9moire d&#8217;Oc \u00c9ditions): 30<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref100\"><sup>[100]<\/sup><\/a>&nbsp;&#8222;W Nowym Jorku bywali\u015bmy codziennie przez p\u00f3\u0142tora miesi\u0105ca we wszystkich mo\u017cliwych klubach. Przez tydzie\u0144 \u0142azili\u015bmy do Harlemu, gdzie widzieli\u015bmy m.in. Sekstet Milesa z Adderleyem, Evansem i Coltrane\u2019em, a wi\u0119c ten zesp\u00f3\u0142 znany z p\u0142yty &#8218;Kind Of Blue&#8216;. (&#8230;) Jedynym klubem, do kt\u00f3rego wtedy nie dotar\u0142em by\u0142 Village Vanguard. &#8220; Pawe\u0142 Brodowski: Ptaszyn w Newport, 1958: Wie\u017ca Babel, in:&nbsp;<em>Jazz Forum<\/em>, Juli\/August 1999.&nbsp;<a href=\"http:\/\/jazzforum.com.pl\/main\/artykul\/ptaszyn-w-newport-1958-wiea-babel\">http:\/\/jazzforum.com.pl\/main\/artykul\/ptaszyn-w-newport-1958-wiea-babel<\/a>&nbsp;(aufgerufen am 17. August 2024)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref101\"><sup>[101]<\/sup><\/a>&nbsp;Reinhard K\u00f6chl &amp; Peter Tippelt &amp; Richard Wiedamann:&nbsp;<em>Dusko Gojkovic. Jazz ist Freiheit<\/em>, Regensburg 1995 (ConBrio Verlagsgesellschaft): 50<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref102\"><sup>[102]<\/sup><\/a>&nbsp;Robin Arends: Contrabassist Ruud Jacobs, een gesprek.&nbsp;&#8222;Ik vond het zo spannend die snaren aan te raken en de basis te leggen voor het spelen&#8220;, in:&nbsp;<em>jazz&#8217;halo<\/em>.&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.jazzhalo.be\/interviews\/contrabassist-ruud-jacobs-een-gesprek\/\">https:\/\/www.jazzhalo.be\/interviews\/contrabassist-ruud-jacobs-een-gesprek\/<\/a>&nbsp;(aufgerufen am 20. August 2024)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref103\"><sup>[103]<\/sup><\/a>&nbsp;Albrekt von Konow: Bernt! &#8222;Det blir f\u00f6r sn\u00e4vt om man t\u00e4nker i genrer och stilar.&#8220; Bernt Rosengren intar en central position inom svensk jazz och \u00e4r en av v\u00e5ra internationellt mest k\u00e4nda musiker. Albrekt von Konow tecknar ett intervjuportr\u00e4tt i helfigur, in:&nbsp;<em>Orkester Journalen<\/em>, 53\/2 (Feb.1985): 11<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref104\"><sup>[104]<\/sup><\/a>&nbsp;Eric T. Vogel: New York \u2013 erste Station der International Youth Band. Marshall Brown lud erstmals die Presse ein, in:&nbsp;<em>Jazz Podium<\/em>, 7\/8 (August 1958): 159<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref105\"><sup>[105]<\/sup><\/a>&nbsp;Bruno Paulot:&nbsp;<em>Albert Mangelsdorff. Gespr\u00e4che<\/em>, Waakirchen 1993 (Oreos): 53<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref106\"><sup>[106]<\/sup><\/a>&nbsp;&#8222;To by\u0142a najlepsza szko\u0142a czarnego jazzu.&#8220; Pawe\u0142 Brodowski: Ptaszyn w Newport, 1958: Wie\u017ca Babel, in:&nbsp;<em>Jazz Forum<\/em>, Juli\/August 1999.&nbsp;<a href=\"http:\/\/jazzforum.com.pl\/main\/artykul\/ptaszyn-w-newport-1958-wiea-babel\">http:\/\/jazzforum.com.pl\/main\/artykul\/ptaszyn-w-newport-1958-wiea-babel<\/a>&nbsp;(aufgerufen am 17. August 2024)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref107\"><sup>[107]<\/sup><\/a>&nbsp;&#8222;Had ik daar toen maar even met mijn mobiel een selfie van kunnen nemen!&#8220; (Ruud Jacobs). Robin Arends: Contrabassist Ruud Jacobs, een gesprek. &#8222;Ik vond het zo spannend die snaren aan te raken en de basis te leggen voor het spelen&#8220;, in:&nbsp;<em>jazz&#8217;halo<\/em>.&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.jazzhalo.be\/interviews\/contrabassist-ruud-jacobs-een-gesprek\/\">https:\/\/www.jazzhalo.be\/interviews\/contrabassist-ruud-jacobs-een-gesprek\/<\/a>&nbsp;(aufgerufen am 20. August 2024)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref108\"><sup>[108]<\/sup><\/a>&nbsp;John S. Wilson: Overseas Stars Play In Newport. International Youth Band Combines Jazz Musicians From 17 Countries, in:&nbsp;<em>New York Times<\/em>, 5.Jul.1958: 13; Eric T. Vogel: Die Sensation von Newport. Das Jazzfestival 1958, in:&nbsp;<em>Jazz Podium<\/em>, 7\/8 (August 1958): 157<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref109\"><sup>[109]<\/sup><\/a>&nbsp;John S. Wilson: Overseas Stars Play In Newport. International Youth Band Combines Jazz Musicians From 17 Countries, in:&nbsp;<em>New York Times<\/em>, 5.Jul.1958: 13<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref110\"><sup>[110]<\/sup><\/a>&nbsp;Eric T. Vogel: Die Sensation von Newport. Das Jazzfestival 1958, in:&nbsp;<em>Jazz Podium<\/em>, 7\/8 (August 1958): 158<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref111\"><sup>[111]<\/sup><\/a>&nbsp;Eric T. Vogel: Newport R\u00fcckblick, in:&nbsp;<em>Jazz Podium<\/em>, 7\/9 (September 1958): 181<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref112\"><sup>[112]<\/sup><\/a>&nbsp;Eric T. Vogel: &#8218;Ich habe nicht viel Neues gelernt\u2026&#8216; Eric T. Vogel unterhielt sich mit Albert Mangelsdorff, in:&nbsp;<em>Jazz Podium<\/em>, 7\/8 (August 1958): 160<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref113\"><sup>[113]<\/sup><\/a>&nbsp;Eric T. Vogel: Die Sensation von Newport. Das Jazzfestival 1958, in:&nbsp;<em>Jazz Podium<\/em>, 7\/8 (August 1958): 157<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref114\"><sup>[114]<\/sup><\/a>&nbsp;Reinhard K\u00f6chl &amp; Peter Tippelt &amp; Richard Wiedamann:&nbsp;<em>Dusko Gojkovic. Jazz ist Freiheit<\/em>, Regensburg 1995 (ConBrio Verlagsgesellschaft): 53<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref115\"><sup>[115]<\/sup><\/a>&nbsp;Bruno Paulot:&nbsp;<em>Albert Mangelsdorff. Gespr\u00e4che<\/em>, Waakirchen 1993 (Oreos): 53<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref116\"><sup>[116]<\/sup><\/a>&nbsp;Eric T. Vogel: &#8218;Ich habe nicht viel Neues gelernt\u2026&#8216; Eric T. Vogel unterhielt sich mit Albert Mangelsdorff, in:&nbsp;<em>Jazz Podium<\/em>, 7\/8 (August 1958): 160<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref117\"><sup>[117]<\/sup><\/a>&nbsp;Eric T. Vogel: Die Sensation von Newport.&nbsp;Das Jazzfestival 1958, in:&nbsp;<em>Jazz Podium<\/em>, 7\/8 (August 1958): 158; Bill Coss: The Newport Jazz Festival, in:&nbsp;<em>Metronome<\/em>, 75\/9 (September 1958): 16<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref118\"><sup>[118]<\/sup><\/a>&nbsp;&#8222;Z Armstrongiem by\u0142o dok\u0142adnie to samo, to by\u0142 cudowny, kontaktowy facet, wesolutki, przyjacielski dla wszystkich, no, ale portki si\u0119 trz\u0119s\u0142y, kiedy si\u0119 z cz\u0142owiekiem rozmawia\u0142o i, nawiasem m\u00f3wi\u0105c, to by\u0142 chyba utw\u00f3r, kt\u00f3ry najlepiej zagrali\u015bmy, bo wszyscy byli tak spi\u0119ci przy tym Armstrongu, \u017ce to inny duch w cz\u0142owieka wst\u0119powa\u0142.&#8220; (Jan Wr\u00f3blewski). Pawe\u0142 Brodowski: Ptaszyn w Newport, 1958: Wie\u017ca Babel, in:&nbsp;<em>Jazz Forum<\/em>, Juli\/August 1999.&nbsp;<a href=\"http:\/\/jazzforum.com.pl\/main\/artykul\/ptaszyn-w-newport-1958-wiea-babel\">http:\/\/jazzforum.com.pl\/main\/artykul\/ptaszyn-w-newport-1958-wiea-babel<\/a>&nbsp;(aufgerufen am 17. August 2024)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref119\"><sup>[119]<\/sup><\/a>&nbsp;Vgl. Ricky Riccardi: On the Sunny Side of the Street: 1956-1970, in:&nbsp;<em>The Wonderful World of Louis Armstrong<\/em>, 8.&nbsp;December 2009.&nbsp;<a href=\"https:\/\/dippermouth.blogspot.com\/2009\/12\/on-sunny-side-of-street-1956-1970.html\">https:\/\/dippermouth.blogspot.com\/2009\/12\/on-sunny-side-of-street-1956-1970.html<\/a>&nbsp;(aufgerufen am 24. August 2024)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref120\"><sup>[120]<\/sup><\/a>&nbsp;Roger Gu\u00e9rin:&nbsp;<em>Roger Gu\u00e9rin. Une vie dans le jazz<\/em>, Aubais\/France 2005 (M\u00e9moire d&#8217;Oc \u00c9ditions): 30<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref121\"><sup>[121]<\/sup><\/a>&nbsp;Michel Laplace &amp; F\u00e9lix Sportis: Roger Gu\u00e9rin.&nbsp;Monsieur Trompette, in:&nbsp;<em>Jazz Hot<\/em>, #593 (September 2002): 29<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref122\"><sup>[122]<\/sup><\/a>&nbsp;George Gruntz:&nbsp;<em>Als weisser Neger geboren. Ein Leben f\u00fcr den Jazz<\/em>, Berneck\/CH 2002 (Corvus\/Zweitausendeins): 48; Albrekt von Konow: Bernt! &#8222;Det blir f\u00f6r sn\u00e4vt om man t\u00e4nker i genrer och stilar.&#8220; Bernt Rosengren intar en central position inom svensk jazz och \u00e4r en av v\u00e5ra internationellt mest k\u00e4nda musiker. Albrekt von Konow tecknar ett intervjuportr\u00e4tt i helfigur, in:&nbsp;<em>Orkester Journalen<\/em>, 53\/2 (Februar 1985): 11<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref123\"><sup>[123]<\/sup><\/a>&nbsp;John LaPorta:&nbsp;<em>Playing It by Ear. An Autobiography with concentration on the Woody Herman Orchestra and the New York Jazz Scene in the &#8217;40s and &#8217;50s<\/em>, Redwood\/NY 2001 (Cadence Jazz Books): 182<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref124\"><sup>[124]<\/sup><\/a>&nbsp;John LaPorta:&nbsp;<em>Playing It by Ear. An Autobiography with concentration on the Woody Herman Orchestra and the New York Jazz Scene in the &#8217;40s and &#8217;50s<\/em>, Redwood\/NY 2001 (Cadence Jazz Books): 183<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref125\"><sup>[125]<\/sup><\/a>&nbsp;Bill Coss: The Newport Jazz Festival, in:&nbsp;<em>Metronome<\/em>, 75\/9 (September 1958): 16<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref126\"><sup>[126]<\/sup><\/a>&nbsp;John LaPorta:&nbsp;<em>Playing It by Ear. An Autobiography with concentration on the Woody Herman Orchestra and the New York Jazz Scene in the &#8217;40s and &#8217;50s<\/em>, Redwood\/NY 2001 (Cadence Jazz Books): 183<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref127\"><sup>[127]<\/sup><\/a>&nbsp;John LaPorta:&nbsp;<em>Playing It by Ear. An Autobiography with concentration on the Woody Herman Orchestra and the New York Jazz Scene in the &#8217;40s and &#8217;50s<\/em>, Redwood\/NY 2001 (Cadence Jazz Books): 183<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref128\"><sup>[128]<\/sup><\/a>&nbsp;Eric T. Vogel: &#8222;Das Beste aus Europa&#8220; \u2013 aber &#8222;Ellington braucht sich nicht zu f\u00fcrchten!&#8220; Experten \u00e4u\u00dfern sich zur International Youth Band, in:&nbsp;<em>Jazz Podium<\/em>, 7\/8 (August 1958): 159-160<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref129\"><sup>[129]<\/sup><\/a>&nbsp;NN: Jazz-News. Amerika, in:&nbsp;<em>Jazz-Echo<\/em>, September 1958: 46<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref130\"><sup>[130]<\/sup><\/a>&nbsp;John Hammond, zit. nach Reinhard K\u00f6chl &amp; Peter Tippelt &amp; Richard Wiedamann:&nbsp;<em>Dusko Gojkovic. Jazz ist Freiheit<\/em>, Regensburg 1995 (ConBrio Verlagsgesellschaft): 52<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref131\"><sup>[131]<\/sup><\/a>&nbsp;&#8222;Joe Brown&#8220; [= Joachim Ernst Berendt]: Die Internationale Newport Band. Ronnie Ro\u00df, Albert Mangelsdorff, Dusco Gojcowic besonders erfolgreich, in:&nbsp;<em>Jazz-Echo<\/em>, Oktober 1958: 39<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref132\"><sup>[132]<\/sup><\/a>&nbsp;Zit. nach Reinhard K\u00f6chl &amp; Peter Tippelt &amp; Richard Wiedamann:&nbsp;<em>Dusko Gojkovic. Jazz ist Freiheit<\/em>, Regensburg 1995 (ConBrio Verlagsgesellschaft): 50<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref133\"><sup>[133]<\/sup><\/a>&nbsp;&#8222;Some of the musicians looked like children, others seemed poised and mature.&#8220; (Leonard Feather)<\/p>\n\n\n\n<p>. Zit. nach Max Jones: This world of Jazz.&nbsp;IYB preview, in:&nbsp;<em>Melody Maker<\/em>, 5. Juli 1958: 11<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref134\"><sup>[134]<\/sup><\/a>&nbsp;&#8222;Solo improvisation did not appear to be one of their strong points.&#8220; John S. Wilson: Overseas Stars Play In Newport. International Youth Band Combines Jazz Musicians From 17 Countries, in:&nbsp;<em>New York Times<\/em>, 5. Juli 1958: 13<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref135\"><sup>[135]<\/sup><\/a>&nbsp;&#8222;&#8230;rather lumpy, unformed performances&#8230;&#8220; John S. Wilson:&nbsp;<em>The Collector&#8217;s Jazz. Modern<\/em>, New York 1959 (J.B. Lippincott):146<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref136\"><sup>[136]<\/sup><\/a>&nbsp;Eric T. Vogel: Newport R\u00fcckblick, in:&nbsp;<em>Jazz Podium<\/em>, 7\/9 (September 1958): 181<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref137\"><sup>[137]<\/sup><\/a>&nbsp;Horst Lippmann, Jazz Podium, Juni 1959; zit. nach Reinhard K\u00f6chl &amp; Peter Tippelt &amp; Richard Wiedamann:&nbsp;<em>Dusko Gojkovic. Jazz ist Freiheit<\/em>, Regensburg 1995 (ConBrio Verlagsgesellschaft): 53<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref138\"><sup>[138]<\/sup><\/a>&nbsp;Bruno Paulot:&nbsp;<em>Albert Mangelsdorff. Gespr\u00e4che<\/em>, Waakirchen 1993 (Oreos): 52-53<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref139\"><sup>[139]<\/sup><\/a>&nbsp;Hans Salomon &amp; Horst Hausleitner:&nbsp;<em>Jazz, Frauen und wieder Jazz<\/em>, Wien 2013 (Seifert Verlag): 69<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref140\"><sup>[140]<\/sup><\/a>&nbsp;Hans Salomon &amp; Horst Hausleitner:&nbsp;<em>Jazz, Frauen und wieder Jazz<\/em>, Wien 2013 (Seifert Verlag): 70<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref141\"><sup>[141]<\/sup><\/a>&nbsp;John LaPorta:&nbsp;<em>Playing It by Ear. An Autobiography with concentration on the Woody Herman Orchestra and the New York Jazz Scene in the &#8217;40s and &#8217;50s<\/em>, Redwood\/NY 2001 (Cadence Jazz Books): 186-187<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref142\"><sup>[142]<\/sup><\/a>&nbsp;NN: The Curtain Falls, in:&nbsp;<em>Down Beat<\/em>, 23\/15 (24.&nbsp;Juli 1958): 9<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref143\"><sup>[143]<\/sup><\/a>&nbsp;&#8222;k&#8220;: deutsche musiker nach newport, in:&nbsp;<em>Schlagzeug<\/em>, 3\/8 (April 1958): 6<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref144\"><sup>[144]<\/sup><\/a>&nbsp;Pawe\u0142 Brodowski: Ptaszyn w Newport, 1958: Wie\u017ca Babel, in:&nbsp;<em>Jazz Forum<\/em>, Juli\/August 1999.&nbsp;<a href=\"http:\/\/jazzforum.com.pl\/main\/artykul\/ptaszyn-w-newport-1958-wiea-babel\">http:\/\/jazzforum.com.pl\/main\/artykul\/ptaszyn-w-newport-1958-wiea-babel<\/a>&nbsp;(aufgerufen am 17. August 2024)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref145\"><sup>[145]<\/sup><\/a>&nbsp;Bruno Paulot:&nbsp;<em>Albert Mangelsdorff. Gespr\u00e4che<\/em>, Waakirchen 1993 (Oreos): 53;&nbsp;<em>Down Beat<\/em>, 2. October 1958: 11<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref146\"><sup>[146]<\/sup><\/a>&nbsp;NN: Jazz-News. Europa, in:&nbsp;<em>Jazz-Echo<\/em>, August 1958: 48<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref147\"><sup>[147]<\/sup><\/a>&nbsp;Roger Gu\u00e9rin:&nbsp;<em>Roger Gu\u00e9rin. Une vie dans le jazz<\/em>, Aubais\/France 2005 (M\u00e9moire d&#8217;Oc \u00c9ditions): 31<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref148\"><sup>[148]<\/sup><\/a>&nbsp;NN: Youth Band Is Fretted, in:&nbsp;<em>Down Beat<\/em>, 26.&nbsp;Juni 1958: 9; korrektes Datum bei Reinhard K\u00f6chl &amp; Peter Tippelt &amp; Richard Wiedamann:&nbsp;<em>Dusko Gojkovic. Jazz ist Freiheit<\/em>, Regensburg 1995 (ConBrio Verlagsgesellschaft): 51<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref149\"><sup>[149]<\/sup><\/a>&nbsp;Reinhard K\u00f6chl &amp; Peter Tippelt &amp; Richard Wiedamann:&nbsp;<em>Dusko Gojkovic. Jazz ist Freiheit<\/em>, Regensburg 1995 (ConBrio Verlagsgesellschaft): 53<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref150\"><sup>[150]<\/sup><\/a>&nbsp;Penny M. von Eschen:&nbsp;<em>Satchmo Blows Up the World. Jazz Ambassadors Play the Cold War<\/em>, Cambridge\/MA 2004 (Harvard University Press): 188<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref151\"><sup>[151]<\/sup><\/a>&nbsp;R\u00fcdiger Ritter:&nbsp;<em>Waffe oder Br\u00fccke? Willis Conover und der Jazz im Kalten Krieg<\/em>, Berlin 2023 (Peter Lang): 464<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref152\"><sup>[152]<\/sup><\/a>&nbsp;Bruno Paulot:&nbsp;<em>Albert Mangelsdorff.&nbsp;<\/em><em>Gespr\u00e4che<\/em>, Waakirchen 1993 (Oreos): 53<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref153\"><sup>[153]<\/sup><\/a>&nbsp;Howard Taubman: Jazz, Act Your Age. When on Concert Stage, Be Professional, in:&nbsp;<em>New York Times<\/em>, 10. August 1958<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref154\"><sup>[154]<\/sup><\/a>&nbsp;Bill Coss: The Newport Jazz Festival, in:&nbsp;<em>Metronome<\/em>, 75\/9 (September 1958): 16<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref155\"><sup>[155]<\/sup><\/a>&nbsp;&#8222;Under Marshall Brown&#8217;s leadership it played pretentiously and tediously. It had no cohesion and no point of view.&#8220; Howard Taubman: Le Jazz Arrives At Brussels Fair; Sidney Bechet Sextet Saves the Day for U.S. in Poorly Organized Concert, in:&nbsp;<em>New York Times<\/em>, 30. Juli 1958<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref156\"><sup>[156]<\/sup><\/a>&nbsp;&#8222;The Newport Jazz Festival and the State Department owe an explanation to the American people for this one.&#8220; (Ralph J. Gleason, in:&nbsp;<em>San Francisco Chronicle<\/em>, 5.&nbsp;August 1958), zit. nach Nat Hentoff: Jazz in Print, in:&nbsp;<em>Jazz Review<\/em>, 1\/1 (November 1958): 47<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref157\"><sup>[157]<\/sup><\/a>&nbsp;NN: Youth Band Is Fretted, in:&nbsp;<em>Down Beat<\/em>, 26.&nbsp;Juni 1958: 9<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref158\"><sup>[158]<\/sup><\/a>&nbsp;Reinhard K\u00f6chl &amp; Peter Tippelt &amp; Richard Wiedamann:&nbsp;<em>Dusko Gojkovic. Jazz ist Freiheit<\/em>, Regensburg 1995 (ConBrio Verlagsgesellschaft): 53<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref159\"><sup>[159]<\/sup><\/a>&nbsp;Pedro Miguel Cravinho Lopes: An Open Window to a Different World. Encounters with Jazz on Television in Portugal (1956-1974), Aveiro 2018 (PhD thesis: Universidade de Aveiro): 186<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref160\"><sup>[160]<\/sup><\/a>&nbsp;Eugene Chapman: Palle Bolvig Biography.&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.allmusic.com\/artist\/palle-bolvig-mn0000680665#biography\">https:\/\/www.allmusic.com\/artist\/palle-bolvig-mn0000680665#biography<\/a>&nbsp;(aufgerufen am 19.&nbsp;August 2024)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref161\"><sup>[161]<\/sup><\/a>&nbsp;Lucien Malson: Le jazz en France. Roger Guerin ou le culte de la relaxation, in:&nbsp;<em>Jazz Magazine<\/em>, #62 (September 1960): 42<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref162\"><sup>[162]<\/sup><\/a>&nbsp;George Gruntz:&nbsp;<em>Als weisser Neger geboren. Ein Leben f\u00fcr den Jazz<\/em>, Berneck\/CH 2002 (Corvus\/Zweitausendeins): 45<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref163\"><sup>[163]<\/sup><\/a>&nbsp;Krystian Brodacki:&nbsp;<em>Historia Jazzu w Polsce<\/em>, Krakow 2010 (PWM Edition); 204<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref164\"><sup>[164]<\/sup><\/a>&nbsp;Pawe\u0142 Brodowski: Ptaszyn w Newport, 1958: Wie\u017ca Babel, in:&nbsp;<em>Jazz Forum<\/em>, Juli\/August 1999.&nbsp;<a href=\"http:\/\/jazzforum.com.pl\/main\/artykul\/ptaszyn-w-newport-1958-wiea-babel\">http:\/\/jazzforum.com.pl\/main\/artykul\/ptaszyn-w-newport-1958-wiea-babel<\/a>&nbsp;(aufgerufen am 17. August 2024)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref165\"><sup>[165]<\/sup><\/a>&nbsp;George Gruntz:&nbsp;<em>Als weisser Neger geboren. Ein Leben f\u00fcr den Jazz<\/em>, Berneck\/CH 2002 (Corvus\/Zweitausendeins): 48<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref166\"><sup>[166]<\/sup><\/a>&nbsp;<em>Down Beat<\/em>, 7. August 1958: 18<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref167\"><sup>[167]<\/sup><\/a>&nbsp;George Gruntz:&nbsp;<em>Als weisser Neger geboren. Ein Leben f\u00fcr den Jazz<\/em>, Berneck\/CH 2002 (Corvus\/Zweitausendeins): 49; Bruno Paulot:&nbsp;<em>Albert Mangelsdorff.&nbsp;<\/em><em>Gespr\u00e4che<\/em>, Waakirchen 1993 (Oreos): 53<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref168\"><sup>[168]<\/sup><\/a>&nbsp;John LaPorta:&nbsp;<em>Playing It by Ear. An Autobiography with concentration on the Woody Herman Orchestra and the New York Jazz Scene in the &#8217;40s and &#8217;50s<\/em>, Redwood\/NY 2001 (Cadence Jazz Books): 183<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref169\"><sup>[169]<\/sup><\/a>&nbsp;George Gruntz:&nbsp;<em>Als weisser Neger geboren. Ein Leben f\u00fcr den Jazz<\/em>, Berneck\/CH 2002 (Corvus\/Zweitausendeins): 49<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref170\"><sup>[170]<\/sup><\/a>&nbsp;&#8222;Joe Brown&#8220; [= Joachim Ernst Berendt]: Die Internationale Newport Band. Ronnie Ro\u00df, Albert Mangelsdorff, Dusco Gojcowic besonders erfolgreich, in:&nbsp;<em>Jazz-Echo<\/em>, Oktober 1958: 39<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref171\"><sup>[171]<\/sup><\/a>&nbsp;Bruno Paulot:&nbsp;<em>Albert Mangelsdorff. Gespr\u00e4che<\/em>, Waakirchen 1993 (Oreos): 232<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref172\"><sup>[172]<\/sup><\/a>&nbsp;Eric T. Vogel: Newport R\u00fcckblick, in:&nbsp;<em>Jazz Podium<\/em>, 7\/9 (September 1958): 181<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref173\"><sup>[173]<\/sup><\/a>&nbsp;George Hoefer: Newport Youth Band. Marshall Brown&#8217;s Talent Incubator, in:&nbsp;<em>Down Beat<\/em>, 21. September 1967: 19<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref174\"><sup>[174]<\/sup><\/a>&nbsp;George Hoefer: Newport Youth Band. Marshall Brown&#8217;s Talent Incubator, in:&nbsp;<em>Down Beat<\/em>, 21.&nbsp;September 1967: 19<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/5F99125B-1707-448D-84BE-37250F1D0D96#_ftnref175\"><sup>[175]<\/sup><\/a>&nbsp;John S. Wilson: Marshall Brown, 62, Is Dead; Started Newport Youth Band, in: New York Times, 15. December 1983.&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/1983\/12\/15\/obituaries\/marshall-brown-62-is-dead-started-newport-youth-band.html\">https:\/\/www.nytimes.com\/1983\/12\/15\/obituaries\/marshall-brown-62-is-dead-started-newport-youth-band.html<\/a>&nbsp;(aufgerufen am 25. August 2024)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Fr\u00fchjahr 1958 casteten George Wein und Marshall Brown 17 junge europ\u00e4ische Musiker f\u00fcr eine Bigband, die im selben Jahr beim Newport Jazz Festival auftreten sollte. F\u00fcr viele der Teilnehmer war die zweimonatige Reise eine pr\u00e4gende Erfahrung. 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