{"id":130,"date":"2024-01-05T18:35:45","date_gmt":"2024-01-05T18:35:45","guid":{"rendered":"https:\/\/wolframknauer.de\/?p=130"},"modified":"2025-03-12T12:24:36","modified_gmt":"2025-03-12T12:24:36","slug":"james_reese_europe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wolframknauer.de\/en\/james_reese_europe","title":{"rendered":"&#8222;On Patrol in No Man&#8217;s Land&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><strong>An appreciation of the recordings of James Reese Europe<\/strong><\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-code has-small-font-size\"><code>This essay was originally  pulished in <em>Jazz Podium<\/em>,  May 2019 (of course without the YouTube audio clips added here).<\/code><\/pre>\n\n\n\n<p>Zwischen 1913 und 1919 machte James Reese Europe knapp 40 Aufnahmen, die die Jazzgeschichtsschreibung meist als &#8222;Vorformen&#8220; des Jazz oder als &#8222;Proto-Jazz&#8220; einstuft. Sie lohnen eingehenderes Hinh\u00f6ren, und zwar bewusst mit einem Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr, dass das alles weder nach ODJB noch nach King Oliver oder anderen Aufnahmen klingt, die wir zumeist als Ma\u00dfstab f\u00fcr den fr\u00fchen Jazz benutzen. Zugleich aber kann man an ihnen bereits recht deutlich ablesen, welche Faszination die in ihnen sp\u00fcrbare afro-amerikanische Spielhaltung auf ihre H\u00f6rer gehabt haben mag.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Jim Europe&#039;s Society Orchestra &quot;Down Home Rag&quot; Victor 35359, recorded 1913 James Reese Europe\" width=\"580\" height=\"435\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/2aje5GwqBUE?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">James Reese Europe&#8217;s Society Orchestra: &#8222;Down Home Rag&#8220; (Dezember 1913)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Vom Dezember 1913 etwa stammt der &#8222;Down Home Rag &#8220; aus der Feder Wilbur Sweatmans. In beiden jeweils 48taktigen Themen des Titels h\u00f6ren wir vor allem den etwa sechsk\u00f6pfigen Geigensatz, der die Melodie \u00fcber dem stetigen Rhythmus von f\u00fcnf Banjos und Mandolinen vortr\u00e4gt. Hinter diesen klar komponierten, in unb\u00e4ndigem Tempo und deutlich zum Tanzen animierenden Melodien stechen vor allem die antreibenden Rufe heraus, die so etwas wie eine jazzm\u00e4\u00dfige Gegenbewegung zum Ragtime-typischen Hauptteil des St\u00fccks darstellen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Jim Europe&#039;s Society Orchestra &quot;Too Much Mustard&quot; Victor 35359 (1st jazz record)James Reese Europe\" width=\"580\" height=\"435\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/TQ64z2Djsbo?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">James Reese Europe&#8217;s Society Orchestra: &#8222;Too Much Mustard&#8220; (Dezember 1913)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>In &#8222;Too Much Mustard&#8220; von derselben Aufnahmesitzung muss man genau hinh\u00f6ren, um die Eins\u00e4tze von Klarinetten und Kornett sowie die auch hier antreibenden Zwischenrufe wahrzunehmen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Castle House Rag\" width=\"580\" height=\"435\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/MIA0jfRH_2w?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">James Reese Europe&#8217;s Society Orchestra: &#8222;Castle House Rag&#8220; (Februar 1914)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Im &#8222;Castle House Rag&#8220; vom Februar 1914 fehlt der Banjo\/Mandolinensatz, daf\u00fcr kommen Posaune und Fl\u00f6te hinzu und scheinen Klavier und Schlagzeug klarer durch, wobei der Schlagzeuger auch gleich noch das Glockenspiel bedienen und zum Schluss der Aufnahme Solobreaks f\u00fcllen darf. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Europe&#039;s Society Orchestra  CASTLE WALK\" width=\"580\" height=\"435\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/gftl8zClfUQ?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">James Reese Europe&#8217;s Society Orchestra: &#8222;Castle Walk&#8220; (Februar 1914)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Im Arrangement \u00fcber &#8222;Castle Walk&#8220; von derselben Aufnahmesitzung stehen nicht allein die rhythmische Wirkung im Vordergrund, sondern daneben auch Harmonik, Form und Klangwechsel sowie einzelne kurze Solopartien. Und bei &#8222;You&#8217;re Here and I&#8217;m Here&#8220;, einer Broadway-Komposition von Jerome Kern, sollte man sich vor allem auf die verschiedenen Schlagzeugtechniken fokussieren, die das Ganze begleiten.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Was bei all diesen fr\u00fchen Aufnahmen Europe fehlt ist: Improvisation \u2013 zumindest eine, wie wir sie kennen. Es gibt einzelne Breakpartien und kurze, aber scheinbar vorgeplante, wenn nicht gar ausgeschriebene solistische Ideen, dagegen weder Soli noch Kollektivimprovisationen im Sinne des sp\u00e4teren Jazz. Nun sind diese fr\u00fchen Tondokumente keine Liveperformances, sind an ein zeitliches Limit von zweieinhalb bis drei Minuten gebunden und erlauben damit all die Interpretationsm\u00f6glichkeiten nicht, die der Band \u2013 wie wir aus Berichten \u00fcber ihre Konzerte wissen \u2013 bei Auftritten durchaus m\u00f6glich war.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Im Herbst 1916 wurde James Reese Europe damit beauftragt, f\u00fcr das 15te Infanterieregiment der US-Armee eine Kapelle aufzubauen. Es folgte ein landesweiter Aufruf, und als die 2.000 Soldaten des Regiments am Neujahrstag 1918 den Fu\u00df auf franz\u00f6sischen Boden setzten, waren unter ihnen auch die Musiksoldaten, die bereits am 12. Februar 1918, an Lincolns Geburtstag, in Nantes ein \u00f6ffentliches Konzert gaben. Der S\u00e4nger Noble Sissle, der auch als Geiger und Tambourmajor mit dabei war, beschreibt f\u00fcr einen Artikel im\u00a0<em>St. Louis Post-Dispatch<\/em>\u00a0vom 10. Juni 1918, wie dieses Konzert das franz\u00f6sische Publikum nicht nur mit ihrer Interpretation der &#8222;Marseillaise&#8220; in den Bann zog. Der zweite Konzertteil, erinnert er sich, begann mit John Philip Sousas &#8222;Stars and Stripes Forever&#8220;, dann kam ein Arrangement mit &#8222;Plantagenmelodien&#8220;, schlie\u00dflich der mitrei\u00dfende &#8222;Memphis Blues&#8220;. Er beschreibt ganz konkret die improvisatorische Atmosph\u00e4re, in der die Musiker bald dem Vorbild ihres Dirigenten folgten, die milit\u00e4rische Haltung sein lie\u00dfen, die Augen schlossen und spielten, was das Zeug hielt.\u00a0&#8222;Cornet and clarinet players began to manipulate notes in that typical rhythm (that rhythm which no artist has ever been able to put down on paper), as the drummers struck their stride their shoulders began shaking in time to their syncopation. Then, it seemed, the whole audience began to sway, dignified French officers began to pat their feet, along with the American General, who, temporarily, had lost his style and grace. (&#8230;) The audience could stand it no more, the &#8218;jazz germ&#8216; hit them and it seemed to find the vital spot loosening all muscles and causing what is known in America as an &#8218;eagle rocking it&#8216;. (\u2026) All through France the same thing happened. Troop trains carrying allied soldiers from everywhere passed us en route, and every head came out of the window when we struck a good old Dixie tune. Even German prisoners forgot they were prisoners, dropped their work to listen and pat their feet to the stirring American tunes.&#8220; (zit. nach Kimball\/Bolcom 1973: 68)<\/p>\n\n\n\n<p>Europes Musiker waren zusammen mit ihrem Bandleader auch im Kampfeinsatz. Im September nahm das 369ste Regiment (wie es jetzt hie\u00df) an der Maas-Argonnen-Offensive teil, bei der mehr als 150 seiner Soldaten fielen. Im November gelangte Europes Band zusammen mit der 15ten Infanterie an den Rhein und spielte in den n\u00e4chsten Monaten in ganz Frankreich, vor amerikanischen, britischen, franz\u00f6sischen, belgischen oder italienischen Verwundeten genauso wie vor der franz\u00f6sischen Bev\u00f6lkerung auf Pl\u00e4tzen und in Parks. Die Begeisterung war ihnen \u00fcberall gewiss. Mit ihnen war der Jazz als eine afro-amerikanische Spielhaltung in Europa angelangt, nicht auf Schallplatte, sondern so, wie er idealerweise geh\u00f6rt werden sollte: als Liveperformance, als eine geradezu k\u00f6rperliche Erfahrung, die sich dem Intellekt zu entziehen schien, der die westeurop\u00e4ische Kultur damals pr\u00e4gte.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Jim Europe&#039;s 369th Infantry &quot;Hellfighters&quot; Band &quot;On Patrol In No Man&#039;s Land&quot; James Reese Europe, WWI\" width=\"580\" height=\"435\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/yzc2SxA4rbc?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Lieut. Jim Europe&#8217;s 369th U.S. Infantry Band (Hell Fighters). &#8222;On Patrol in No Man&#8217;s Land&#8220; (M\u00e4rz 1919)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Nach der R\u00fcckkehr nach New York ging Europe im M\u00e4rz 1919 mit einer auf 20 Musiker reduzierten Besetzung seiner Hellfighters ins Studio. Diese Aufnahmen erlauben uns zumindest eine vage Vorstellung dessen, was in Frankreich so begeistert hatte. Da gibt es St\u00fccke wie &#8222;On Patrol in No Man&#8217;s Land&#8220;, zu dem Europe, wie er erz\u00e4hlt, die Idee im Sch\u00fctzengraben gekommen sei und dessen von Noble Sissle gesungener Text den Kriegseinsatz beschreibt. Man h\u00f6rt aus dem Orchester heraus erzeugte Kl\u00e4nge, die an Sirenen, Bombenexplosionen, Handgranaten, Maschinengewehrfeuer, schreiende M\u00e4nner erinnern, eine effektvolle Kriegsger\u00e4uschkulisse, \u00fcber die sich die Band in exaktem Zusammenspiel setzt und der Sissles Broadway-Tenor einen tr\u00f6stend-vers\u00f6hnlichen Klang entgegenh\u00e4lt. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"All Of No Man&#039;s Land Is Ours\" width=\"580\" height=\"435\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/qp-8vndMtVQ?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Lieut. Jim Europe&#8217;s 369th U.S. Infantry Band (Hell Fighters). &#8222;All of No Man&#8217;s Land Is Ours&#8220; (M\u00e4rz 1919)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>&#8222;All of No Man&#8217;s Land Is Ours&#8220; handelt von der R\u00fcckkehr des Soldaten aus dem Krieg zu seiner Liebsten und ist ein weiteres Beispiel daf\u00fcr, wie sehr die Band an einer afro-amerikanisch gepr\u00e4gten Version des Broadway-Schlagers beteiligt war. Es sind die Inflektionen, nicht nur in Sissles Gesang, sondern auch in den begleitenden Posaunen und Klarinetten, die klar machen, dass alle Musiker aus derselben Tradition stammen, aus der sich zur gleichen Zeit auch der Jazz speiste. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Jim Europe&#039;s 369th Infantry &#039;&#039; Hellfighters &#039;&#039; Band MEMPHIS BLUES\" width=\"580\" height=\"435\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/pJPztEjzf6s?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Lieut. Jim Europe&#8217;s 369th U.S. Infantry Band (Hell Fighters). &#8222;Memphis Blues&#8220; (M\u00e4rz 1919)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Noch st\u00e4rker ist dies in den Nummern aus der Feder W.C. Handys zu sp\u00fcren. &#8222;Memphis Blues&#8220; ist daf\u00fcr vielleicht das beste Beispiel. Auch hier gibt es zwar kaum Improvisation, daf\u00fcr aber enorm effektvoll ineinandergreifende Satzpassagen von Posaunen, Klarinetten und Trompeten sowie kurze Breaks.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Heute h\u00f6rt man solche Passagen kaum mehr als Solo, doch war das Solo in dieser Art von Musik bis in die Mitt-1920er Jahre hinein ja noch keinesfalls der H\u00f6hepunkt der Performance. Es ging im Jazz der Original Dixieland Jazz Band genauso wie anderer fr\u00fcher Ensembles um die Energie, die aus dem Zusammenspiel der verschiedenen Leadstimmen entstand, aus der Abwechslung von Kollektiv und kurzen Soli, aus der Wiederholung eing\u00e4ngiger Passagen, aus dem antreibenden und zum Tanzen animierenden Rhythmus, der dem Ganzen zugrunde lag. Wenn wir den &#8222;Memphis Blues&#8220; und viele der anderen Aufnahmen von 1919 mit Europes Aufnahmen von 1913\/14 vergleichen, so f\u00e4llt auf, dass die Arrangements komplexer geworden sind, mit ineinandergreifenden Stimmen, die in der Faktur durchaus an das erinnern, was die Original Dixieland Jazz Band zur selben Zeit spielte, auch wenn es bei dieser, weil einfach besetzt, &#8222;improvisierter&#8220; wirkt als hier. Es zahlte sich aus, dass es Europe gelungen war, f\u00fcr die einzelnen Instrumentals\u00e4tze der Kapelle professionelle Satzf\u00fchrer zu verdingen, die daf\u00fcr sorgten, dass alle Stimmen pr\u00e4zise gespielt wurden, ohne dass dadurch die rhythmische Energie und das Gef\u00fchl von Spontaneit\u00e4t verloren gingen.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Jim Europe&#039;s 369th Infantry &#039;&#039; Hellfighters &#039;&#039; Band  PLANTATION ECHOES\" width=\"580\" height=\"435\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/lYR0Ta6nb1M?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Lieut. Jim Europe&#8217;s 369th U.S. Infantry Band (Hell Fighters). &#8222;Plantation Echoes&#8220; (M\u00e4rz 1919)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Im Repertoire finden sich fast schon programmatisch intendierte St\u00fccke wie &#8222;Plantation Echoes&#8220;, das verschiedene Stimmungen des Landlebens im S\u00fcden musikalisch \u00fcberh\u00f6ht und in Stephen Fosters operettenhaft gesungenen &#8222;Swanee River&#8220; sowie einem meisterlich genommen Arrangement von &#8222;I Wish I Were in Dixie&#8220; gipfelt. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Jim Europe&#039;s 369th Infantry &#039;&#039; Hellfighters &#039;&#039; Band JAZZ BABY\" width=\"580\" height=\"435\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/c_LjTGhkP1w?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Lieut. Jim Europe&#8217;s 369th U.S. Infantry Band (Hell Fighters). &#8222;Jazz Baby&#8220; (M\u00e4rz 1919)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Aufnahmesitzung vom 14. M\u00e4rz hatte Eubie Blake einige St\u00fccke beigesteuert, &#8222;Jazz Baby&#8220; etwa, das sich textlich \u00fcber die neue musikalische Mode ausl\u00e4sst, oder &#8222;Mirandy&#8220;, das den Erfolg vorausahnen l\u00e4sst, den Sissle and Blakes Show\u00a0\u00a0&#8222;Shuffle Along&#8220; zwei Jahre sp\u00e4ter am Broadway haben w\u00fcrde. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Jim Europe &amp; Noble Sissle &quot;Mirandy&quot; James Reese Europe&#039;s &#039;s 369th U.S. Infantry &quot;Hell Fighters&quot; Band\" width=\"580\" height=\"435\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/hyOsDbDaRdU?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Lieut. Jim Europe&#8217;s 369th U.S. Infantry Band (Hell Fighters). &#8222;Miranda&#8220; (M\u00e4rz 1919)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"That Moaning Trombone\" width=\"580\" height=\"435\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/BoENZtCnN-s?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Lieut. Jim Europe&#8217;s 369th U.S. Infantry Band (Hell Fighters). &#8222;That Moaning Trombone&#8220; (M\u00e4rz 1919)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Und &#8222;That Moaning Trombone&#8220; stellt die Posaunengruppe mit virtuosen Glissandobreaks heraus, eine insbesondere in afro-amerikanischen Blechkapellen des fr\u00fchen 20sten Jahrhunderts beliebte Klangfarbe, die hier aber nicht etwa solistisch, sondern gleich im Chor des ganzen Posaunensatzes get\u00e4tigt wird.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Broadway Hit Medley\" width=\"580\" height=\"435\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/VQkdrEho5qE?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Lieut. Jim Europe&#8217;s 369th U.S. Infantry Band (Hell Fighters). &#8222;Broadway Hit Medley&#8220; (M\u00e4rz 1919)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Das &#8222;Broadway Hit Medley&#8220; zeigt, welch unterschiedliches Repertoire zwischen Marsch, Walzer, Ballade und Blues die Band zu spielen hatte, und wie wichtig Europe typische Intonationsformen des fr\u00fchen Jazz waren, etwa in den Growls der Blechbl\u00e4ser. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Ja Da\" width=\"580\" height=\"435\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/bmVPM4mvKec?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Lieut. Jim Europe&#8217;s 369th U.S. Infantry Band (Hell Fighters). &#8222;Ja-Da&#8220; (M\u00e4rz 1919)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"The Darktown Strutters&#039; Ball\" width=\"580\" height=\"435\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/HwkisCEOndo?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Lieut. Jim Europe&#8217;s 369th U.S. Infantry Band (Hell Fighters). &#8222;The Darktown Strutters&#8216; Ball&#8220; (M\u00e4rz 1919)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Sp\u00e4tere Jazzstandards wie &#8222;Ja-Da&#8220; oder &#8222;The Darktown Strutters&#8216; Ball&#8220; belegen die musikalische Disziplin in der Band, geben aber auch eine Vorstellung davon, dass insbesondere in einer Musik, die von Wiederholung lebt, klangliche Kontraste wichtig sind, sowohl im Arrangement wie auch in der Spielweise. Und schlie\u00dflich finden sich hier erste Passagen, die nun deutlich als Soli erkennbar sind.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"That&#039;s Got &#039;Em\" width=\"580\" height=\"435\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/yjsbYgddc64?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Lieut. Jim Europe&#8217;s 369th U.S. Infantry Band (Hell Fighters). &#8222;That&#8217;s Got &#8218;em&#8220; (M\u00e4rz 1919)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Noch zwei Tage vor Europes Tod ging die Band ins Studio, um einige ihrer aus heutiger Sicht vielleicht jazz-haltigsten Titel einzuspielen. In &#8222;That&#8217;s Got &#8218;em&#8220; von Wilbur Sweatman h\u00f6rt man einerseits noch die Haltung der Milit\u00e4rkapelle durch, ahnt andererseits aber bereits, was jemand wie Fletcher Henderson wenig sp\u00e4ter aus solchem Material machen w\u00fcrde. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Clarinet Marmalade\" width=\"580\" height=\"435\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/-eMhwzeC_gk?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Lieut. Jim Europe&#8217;s 369th U.S. Infantry Band (Hell Fighters). &#8222;Clarinet Marmelade&#8220; (Mai 1919)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Vor allem nimmt sich die Band mit Larry Shields und Henry Ragas&#8216; &#8222;Clarinet Marmelade&#8220; eines Klassikers an, der einerseits den Vergleich mit der Original Dixieland Jazz Band aufdr\u00e4ngt, an deren Aufnahme sich Europes Ensemble deutlich abarbeitet, andererseits vorausahnen l\u00e4sst, wie dieses St\u00fcck in den 1920er Jahren interpretiert werden w\u00fcrde. Insbesondere der Klarinettensatz l\u00e4sst einen unweigerlich an Hendersons oder Don Redmans Klarinettentrios denken.<\/p>\n\n\n\n<p>James Reese Europe war von dem Erfolg seiner Band in Europa selbst erstaunt und erkannte, dass es nicht so sehr das Repertoire war, von dem das Publikum begeistert war, als vielmehr jener grundlegende Unterschied zwischen einer europ\u00e4ischen und einer afro-amerikanischen Art musikalischer Artikulation. Die Phrasierung, die gebeugten T\u00f6ne, der Umgang mit Harmonik, rhythmische Aspekte, Dynamik, das Einflechten von Breaks und das Zulassen von Improvisation \u2013 all das unterschied sich deutlich von der strengen Interpretation insbesondere europ\u00e4ischer Milit\u00e4rkapellen. Europe war stolz darauf, dass seine Band die Musik so spielte, wie sie geschrieben stand, aber er war nicht weniger stolz auf die neuen Klangnuancen, das Spiel mit D\u00e4mpfern etwa, auf den anderen Ansatz, auf eine musikalische Identit\u00e4t, von der er sagte: &#8220;&nbsp;It is natural for us to do this; it is, indeed, a racial musical characteristic.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Wort &#8222;Jazz&#8220; war damals noch ganz neu und noch lange nicht einzig mit jener Musik verbunden, mit der wir es heute identifizieren. Bereits 1919 aber attestierte der Journalist Charles Welton der 369th Regiment Band, sie habe &#8222;Frankreich mit Jazz gef\u00fcllt&#8220;. James Reese Europes Auftritte jedenfalls waren wie eine Art Public Relations-Ma\u00dfnahme f\u00fcr ein neues Genre: Ihr Erfolg machte afro-amerikanische Musik in Europa popul\u00e4r. Die Mitglieder seiner Band beeinflussten Musiker vielleicht nicht auf dieselbe Art und Weise wie die Schallplatten aus den fr\u00fchen 1920er Jahren oder Tourneen afro-amerikanischer K\u00fcnstler wie Sam Wooding und Arthur Briggs. Aber sie ebneten den Weg f\u00fcr die Popularit\u00e4t, die der Jazz in den 1920er Jahren erfahren sollte. James Reese Europes Erfolg brachte Schlagzeilen hervor wie jene in der&nbsp;<em>New York Age<\/em>&nbsp;vom 8. Februar 1919: &#8222;French Now Want Colored Musicians From the United States&#8220;, und war ein Grund daf\u00fcr, dass einige seiner Bandmitgliederm unter ihnen eben jener Arthur Briggs (der wegen seines jungen Alters nicht mit nach Frankreich gekommen war), der Posaunist Herb Flemming oder der Schlagzeuger Buddy Gilmore in den 1920er Jahren nach Europa zur\u00fcckkehrten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Begeisterung f\u00fcr die Hellfighters Band wurde in Frankreich immer mit der Befreiung des Landes assoziiert. Die W\u00fcrde und die Ernsthaftigkeit, mit der James Reese Europe und seine M\u00e4nner ihre Aufgabe der Truppenunterhaltung mit ihrer eigenen Art von Musik wahrnahmen, stellte daneben aber auch ein wichtiges Statement an die eigene Community dar. Die Musiker seiner Band machten ja nicht nur Eindruck auf die europ\u00e4ischen Zuh\u00f6rer, sondern beeinflussten genauso das \u00e4sthetische Selbstbewusstsein Afro-Amerikas.&nbsp;Nach seiner R\u00fcckkehr jedenfalls fasste James Reese Europe dies geradezu programmatisch zusammen: &#8222;We won France by playing music which was not a pale imitation of others, and if we are to develop in America we must develop along our own lines\u2026&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Wolfram Knauer (April 2019)<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<p class=\"has-accent-background-color has-background\">Wem biographische Details fehlen: Im Jazz Podium vom Mai 2019 wurde James Reese Europes Biographie von Gabriel Anion erz\u00e4hlt. Europes Musik wurde in den vergangenen Jahren insbesondere durch ein Projekt des Pianisten Jason Moran wiederentdeckt: <a href=\"https:\/\/jasonmoran.bandcamp.com\/album\/from-the-dancehall-to-the-battlefield\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">&#8222;From the Dancehall to the Battlefield&#8220;<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><strong>Literatur:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Reid Badger: <em>A Life in Ragtime. A Biography of James Reese Europe<\/em>, New York 1995 (Oxford University Press)<\/p>\n\n\n\n<p>Robert Kimball &amp; William Bolcom: Reminiscing with Sissle and Blake, New York 1973 (The Viking Press)<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine W\u00fcrdigung der Aufnahmen von James Reese Europe Zwischen 1913 und 1919 machte James Reese Europe knapp 40 Aufnahmen, die die Jazzgeschichtsschreibung meist als &#8222;Vorformen&#8220; des Jazz oder als &#8222;Proto-Jazz&#8220; einstuft. Sie lohnen eingehenderes Hinh\u00f6ren, und zwar bewusst mit einem Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr, dass das alles weder nach ODJB noch nach King Oliver oder anderen Aufnahmen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-130","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-essays"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wolframknauer.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/130","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wolframknauer.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wolframknauer.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wolframknauer.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wolframknauer.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=130"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/wolframknauer.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/130\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":134,"href":"https:\/\/wolframknauer.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/130\/revisions\/134"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wolframknauer.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=130"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wolframknauer.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=130"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wolframknauer.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=130"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}